Apartment „Wohnen mit Morris“, Stuttgart | Deutschland
Für ihr Stuttgarter Projekt „Wohnen mit Morris“ haben die Architekt/innen von The Baukunst Dynamites das Thema Wohnen auf kleinem Raum vollkommen neu gedacht. Alle Funktionen des täglichen Lebens wie Arbeiten, Wohnen, Kochen, Essen, Duschen und Schlafen teilen sich einen gemeinsamen Raum. Opake und transluzente Vorhänge sorgen dabei für immer neue Raum- und Funktionszusammenhänge, indem einzelne Bereiche zu- oder weggeschaltet werden können. Aus einer 36 Quadratmeter großen Zweizimmerwohnung in einem typischen Geschosswohnungsbau aus den 1930er-Jahren entstand so ein flexibler Monospace mit echtem Mehrwert.
Das zentrale Gestaltungselement des Apartments sind die raumhoch umlaufend an allen Wänden installierten Vorhänge, hinter denen sich sämtliche Wohnungselement – von der Eingangstür über die Fenster bis hin zum Mobiliar – verstecken. Als opake, äußerste Vorhangschicht kam dabei der Stoffklassiker Willow Bough, 1895 von William Morris entworfen, zum Einsatz. Seine stilisierten Blattmotive in vier unterschiedlichen Farbstellungen verleihen dem Apartment einen kräftigen ornamentalen Charakter. Zugleich fungierte der berühmte Arts-and-Crafts-Künstler als Namensgeber für das Stuttgarter Interieur-Experiment. Als zweite Stoffebene nutzten die Architekt/innen wiederum einen transluzenten Vorhang, der sich noch einmal wie ein Farbfilter über die dahinterliegenden Wände und Möbel legt.
Der weitere Ausbau der Wohnung erfolgte bewusst im Kontrast zu den warmen und weichen Vorhangstoffen. So blieben die Wände weitestgehend unbehandelt. Auch das vorhandene Fischgrätparkett und die Terrazzofliesen wurden beibehalten und ergänzt. Die Decke erhielt eine glänzende, leicht spiegelnde Lackierung, was die Räumlichkeiten größer und großzügiger wirken lässt. Passend zum rohen Charakter des Monospace wurden alle elektrischen Installationen Aufputz ausgeführt. Neben den kabelführenden Messingrohren kamen dazu Schalter und Steckdosen aus dem Programm LS CUBE von JUNG in der Ausführung Alpinweiß zum Einsatz. Die Aufputzvariante des JUNG Klassikers LS 990 besticht durch ihre Geradlinigkeit und sachliche Eleganz und führt damit das Gestaltungskonzept der Wohnung konsequent fort. Neben der Wohnungstür, die wie die umliegenden Wandflächen mit dem englischen Tapetenklassiker Bird & Pomegranate verkleidet ist, wurde darüber hinaus das Schalterprogramm LS 990 verwendet. Passend zu den Türbeschlägen und der Tapete wählten die Architekt/innen dafür einen Ultramarinblau-Ton aus der Les Couleurs® Le Corbusier Farbklaviatur von JUNG.
Ort |
Stuttgart, Deutschland |
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Design |
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Architekt |
THE BAUKUNST DYNAMITES |
Verwendete Designs und Technologien
LS 990 in Alpinweiß
Durch hohe Qualität und eine klare Form bewährt sich LS 990 seit rund 50 Jahren. Die klassische Ausführung dieses Schalters mit seinem schmalen Rahmen passt harmonisch in jede Umgebung. Puristische Eleganz in Duroplast oder Echtmetall gibt bei dieser Serie den Ton an. Dank des großen Funktionsspektrums sind vielseitige Anwendungen möglich. So lassen sich architektonisch anspruchsvolle Vorstellungen konsequent verwirklichen. Die Rahmen 1- bis 5fach sind waagerecht und senkrecht einsetzbar.
LS 990 in LC 4320T bleu outremer foncé
Das tiefe Ultramarinblau. Eine faszinierende Farbe, die Unendlichkeit reflektiert.
LS CUBE in Alpinweiß
Mit LS CUBE bietet JUNG eine moderne Aufputzvariante des Designklassikers LS 990. LS CUBE ist die optimale Lösung, wenn keine Unterputzmöglichkeit besteht – und zusätzlich ein wahrer Hingucker. Die Gestaltung harmoniert ideal in offenen Räumlichkeiten mit Loftcharakter. Besonders auf Sichtbeton und Naturstein hebt sich das Aufputzprogramm ästhetisch ab. Auch auf rustikalem Trägerwerk aus Holz macht LS CUBE eine gute Figur. Die gesamte Serie fungiert als Stilmittel der zeitgenössischen Architektursprache. Für LS CUBE hält JUNG zahlreiche Farb- und Materialvarianten bereit. Alle Einsätze sind mit den vielfältigen Funktionen der Serie LS kombinierbar. Als hochwertige und langlebige Ergänzung zur Aufputzvariante LS CUBE empfiehlt JUNG die Rohre von FRÄNKISCHE.