Erweiterungsbau des Faust Gymnasiums, Staufen | Deutschland
Die Fauststadt Staufen im Breisgau hat hochgesteckte Ziele. Bis 2030 soll Staufen eine lebendige, autofreie Modellstadt für umweltbewusstes, integratives, generationenübergreifendes Wohnen und Leben sein. Dass dafür größere Umstrukturierungsmaßnahmen in der Innenstadt notwendig sind, zeigt sich am städtischen Faust-Gymnasium. Der Erweiterungsbau des bestehenden Komplexes ordnet das Areal neu und generiert eine eindeutige Adresse durch einen neuen Haupteingang. Die Positionierung des Neubaus arbeitet mit der vorhandenen Topografie. So entstehen im rückwärtigen Bereich ein geschützter Pausenhof sowie die Verknüpfung des Neubaus mit dem Bestand über einen halbgeschossigen Höhenversatz mit einem rollstuhlgerechten Aufzug.
Das Erscheinungsbild des Erweiterungsbaus setzt einen bewussten Kontrast zum Bestandsgebäude: Der massive Baukörper des Bestands wird durch einen transparenten „Pavillon“ ergänzt. Pate hierfür stand der deutsche Pavillon von Egon Eiermann auf der Weltausstellung 1958 in Brüssel. Die umlaufenden Fluchtbalkone bewirken eine horizontale Gliederung der Fassade. Die Rettungswege sind einerseits Teil des Klimakonzepts für die zwölf Klassenzimmer und die Mensa, da durch den natürlichen Verschattungseffekt, zusammen mit einem Drei-Scheiben-Wärmedämmglas, die Aufheizung der Räume verhindert wird.
Die Verlegung der Fluchtwege nach außen bewirkt aber auch, dass sich die brandschutztechnischen Anforderungen im Innenraum auf ein Minimum reduzieren und somit eine Nutzung der Erschließungsflächen für das pädagogische Konzept möglich ist. Die Gänge werden so zum Ort für freies Lernen und einen entspannten Aufenthalt, ergänzt durch verschiedene Flurmöbel und verglaste Sitznischen. Die Klassenzimmer im Erdgeschoss sind als „multifunktionale Räume“ konzipiert, sie können als Ruhe- und Bewegungsräume genutzt werden. Auch in der neuen Mensa sind durch die gewählte technische Ausstattung weitere Nutzungen möglich. Rückzugsbereiche und Loungeecken ergänzen das Angebot. Intelligente KNX Technik von JUNG vernetzt und regelt die Gebäudefunktionen, inklusive der Integration weiterer Funktionen wie des CO2 Sensors. Die Steuerung erfolgt über F50 KNX Taster oder eine manuelle Steuerung über Taster im Design LS 990.
Ort |
Staufen, Deutschland |
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Technologie |
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Design |
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Bauherr |
Landkreis Breisgau Hochschwarzwald |
Architekt |
dasch zürn + partner |
Elektroinstallateur |
EBW Elektrotechnik GmbH |
Verwendete Designs und Technologien
KNX Tastsensoren F 50
Form trifft Funktion im Design der Serien AS, A, CD und LS. Das wahlweise transparente oder farbige Design-Cover, RGB-LEDs für Status- und Betriebsanzeige sowie das beleuchtete Beschriftungsfeld mit Helligkeitseinstellung runden das Designkonzept ab.
KNX System
Intelligente Gebäudeautomation verbindet Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. KNX ist deshalb heute schon weltweit der Standard im gehobenen Privat- und Objektbau. Die smarten JUNG Lösungen kombinieren dabei Funktion, Design und intuitiven Bedienkomfort.
LS 990 in Lichtgrau
Der Klassiker unter den Flächenschaltern Durch hohe Qualität und eine klare Form bewährt sich LS 990 seit rund 50 Jahren. Die klassische Ausführung dieses Schalters mit seinem schmalen Rahmen passt harmonisch in jede Umgebung. Puristische Eleganz in Duroplast oder Echtmetall gibt bei dieser Serie den Ton an. Dank des großen Funktionsspektrums sind vielseitige Anwendungen möglich. So lassen sich architektonisch anspruchsvolle Vorstellungen konsequent verwirklichen. Die Rahmen 1- bis 5fach sind waagerecht und senkrecht einsetzbar.