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BSP 20 House, Barcelona | Spanien

Als der spanische Architekt Raúl Sánchez im Jahr 2013 mit dem kleinen Gebäude im Stadtteil Borne in Barcelona in Berührung kam, konnte er die Komplexität des Projekts hinsichtlich der Projektdauer und Tiefe der baulichen Eingriffe nur erahnen. Zum einen, weil das Haus aus dem Ende des 19. Jahrhunderts vier Stockwerke mit jeweils lediglich 20 Quadratmetern Fläche vorzuweisen hatte und zum anderen, weil es inklusive einer denkmalgeschützten Fassade stark baufällig war. 

Die Notwendigkeit der Entkernung des Innenraumes bei gleichzeitigem Erhalt der Fassaden brachte ein strukturell-abstraktes Bild zutage, was für die weiteren Schritte zu einem entwurfsbestimmenden Konzept wurde. Das Freilegen der Mauern ergab ein heterogenes Bild aller Arten von Ziegeln und Steinen, die ohne erkennbare Ordnung oder Komposition angeordnet sind. So sind diese vier über 15 Meter hohen Mauern ein Abbild der Geschichte des Gebäudes, in denen alle Spuren seiner Konstruktion (Bögen, Stürze, Treppen und Balken) und seiner Nutzung (Mörtelreste, Einrichtungsgegenstände, Verkleidungen) unverändert und in ihrer ganzen Rohheit freigelegt wurden. Daraus folgte auch, dass die neu eingezogenen Ebenen von einer eigenen Struktur getragen werden und keine der Fassaden berühren. Vielmehr zelebrieren sie das Vorgefundene, indem sie, abgetrennt durch eine Glasfläche, einen viergeschossigen schmalen Luftraum ermöglichen.

Auch die Verteilung der Nutzungen und der technischen Infrastruktur ist klug gelöst. Von der Küche und dem Esszimmer im Erdgeschoss werden die Flächen bis zur Dachterrasse auf der obersten Ebene immer privater. Verbindendes Element ist die weiße, als freistehender Zylinder entwickelte Wendeltreppe. Mit Ausnahme der festen Möbel für die Küche und das Bad sind alle Flächen frei von Einbauten, um spätere Nutzungswechsel zu ermöglichen. Um die Spurensuche auf den Wänden nicht durch Installationen zu stören, wurden diese in sieben Edelstahlzylindern, die über die gesamte Höhe verlaufen, untergebracht, ebenso wie die Elektroinstallation, die sichtbar auf den Wandflächen verläuft. Der bewusste Kontrast der Schalter und Steckdosen aus dem Programm LS Cube in Alpinweiß ist Teil des Konzepts.

Moderne Einbauten, die bewusst mit Materialkombinationen wie Messing, Marmor oder cremefarbenen Lackierungen spielen, bilden einen raffinierten Gegenpol zur Rauheit der Bestandswände. Ein besonderer Clou ist die in einem dreidimensionalen Mosaik gestaltete Eingangstür, die unabhängig von den strengen Vorgaben für die Rekonstruktion der Fassadenansicht aus Denkmalschutzgründen einen Hinweis auf das neue Leben in alten Gemäuern gibt.

Verwendete Designs und Technologien

LS CUBE in Alpinweiß

LS CUBE in Alpinweiß

Mit LS CUBE bietet JUNG eine moderne Aufputzvariante des Designklassikers LS 990. LS CUBE ist die optimale Lösung, wenn keine Unterputzmöglichkeit besteht – und zusätzlich ein wahrer Hingucker. Die Gestaltung harmoniert ideal in offenen Räumlichkeiten mit Loftcharakter. Besonders auf Sichtbeton und Naturstein hebt sich das Aufputzprogramm ästhetisch ab. Auch auf rustikalem Trägerwerk aus Holz macht LS CUBE eine gute Figur. Die gesamte Serie fungiert als Stilmittel der zeitgenössischen Architektursprache. Für LS CUBE hält JUNG zahlreiche Farb- und Materialvarianten bereit. Alle Einsätze sind mit den vielfältigen Funktionen der Serie LS kombinierbar. Als hochwertige und langlebige Ergänzung zur Aufputzvariante LS CUBE empfiehlt JUNG die Rohre von FRÄNKISCHE.

LS CUBE