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Metall im Interieur

Metall im Interieur

Materialästhetik, Struktur und Charakter mit JUNG

Metall ist zurück und stärker denn je Teil der Designsprache im Interieur. Kaum ein anderes Material vermittelt so unmittelbar Wertigkeit, Dauerhaftigkeit und Präzision. In einer Architektur, die zunehmend von Materialehrlichkeit und taktiler Qualität geprägt ist, spielen Metalle eine stetig wachsende Rolle bei Oberflächen, Struktur und Ausdruck. Die JUNG Schalteroberflächen in Echtmetall-Ausführungen wie Edelstahl, Aluminium, Aluminium Dark und Anthrazit, Messing Classic und Antik, Glanzchrom und Gold (Beschichtung) vereinen authentische Materialien mit handwerklicher Präzision. 

Während frühere Designströmungen metallische Akzente im Interiordesign vor allem dekorativ nutzten, rückt heute die Materialwirkung selbst in den Mittelpunkt. Gebürstete, satinierte oder patinierte Oberflächen zeigen den Charakter des Metalls, betonen die handwerkliche Verarbeitung und erzeugen eine ruhige, wertige Atmosphäre. Gleichzeitig entwickelt sich ein Trend zur Kombination unterschiedlicher Metalle als bewusst kuratierter Materialdialog. Die Kombination aus warmen und kühlen Metallen schafft Spannung, Tiefe und Individualität. Mit einer Vielzahl an Metalloberflächen bietet JUNG alles, was es für diesen Trend braucht. 

Echte Handwerkskunst
Dass JUNG als Premiumanbieter moderner Gebäudetechnik seine Ursprünge in der Metallverarbeitung hat, ist vielen unbekannt. Mit hochwertigen Schaltern und Steckdosen aus Echtmetallen stellt das Unternehmen jedoch nach wie vor seine Expertise auf diesem Gebiet unter Beweis und hält damit die über hundertjährige Firmentradition hoch. Die mit höchster Präzision in Deutschland gefertigten Produkte sind zudem Designobjekte, die über ihren rein funktionalen Zweck hinaus auch hohe ästhetische Erwartungen erfüllen. In dieser Hinsicht bereichern sie Interieurs verschiedener Stilrichtungen – von minimalistisch über elegant bis expressiv. Der Herstellungsprozess in der hauseigenen Metallverarbeitung ist aufwändig und erfordert neben handwerklichen Fähigkeiten auch ein feines Gespür für den jeweiligen Werkstoff. Rahmen und Einsätze werden aus demselben Metall gefertigt, wobei die Fertigungsverfahren genau auf die Materialeigenschaften abgestimmt sind: Aluminium wird mattgebeizt oder lackiert, Edelstahl wird mit Glaskugeln gestrahlt, Messing gebürstet, Metall verchromt oder mit annähernd 24 Karat Goldauflage veredelt. Viele wichtige Arbeitsschritte, wie etwa das Messingbürsten, werden dabei nicht von Maschinen übernommen, sondern von Hand ausgeführt.

Metallvielfalt mit LS 990
Dass sich der Aufwand lohnt, verdeutlicht insbesondere die LS Serie von JUNG. Vor allem das geradlinige LS 990 Design erhält durch die hochwertigen Metallausführungen eine materielle Tiefe und Haptik. Etwas dezenter wirkt hingegen LS ZERO. Die mehrfach ausgezeichnete Version des Klassikers LS 990, bei der der Rahmen flächenbündig eingebaut wird, besticht auch in der metallischen Ausführung durch ihr reduziertes Design. Auch der Schalter LS 1912, ein Hommage an den klassischen Kippschalter, bekommt durch die Ausführung in Echtmetall ein Stil-Upgrade. Hier ist es in erster Linie der reizvolle Kontrast zwischen der funktionalen Anmutung des Schalters und den edlen Materialien, der eine ästhetische Bereicherung darstellt. Gleiches gilt auch für den Aufputzschalter LS CUBE, der in Metallausführungen zum auffälligen Statement wird. 

Warmtonige Metalle – Messing Classic und Messing Antik
Warme Metalltöne erleben eine Renaissance. Sie verleihen Räumen Tiefe, Struktur und eine angenehme Wärme. In der LS Serie stehen die Varianten Messing Classic und Messing Antik für diese Entwicklung. Messing Classic zeigt den natürlichen Glanz des Materials mit feiner Bürstung – edel, aber nicht aufdringlich. Die Oberfläche spielt mit Lichtreflexen und harmoniert besonders gut mit dunklem Holz, Textilien in Erdtönen oder naturbelassenem Stein. Messing Antik besitzt dagegen eine charaktervolle Patina. Die leicht gealterte Oberfläche erinnert an klassische Handwerkskunst und verleiht modernen Räumen eine zeitlose, sinnliche Tiefe. Beide Varianten setzen bewusst warme Akzente, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.


Messing Classic: Stiftung Schulz, Amorbach | Deutschland
Ecker Architekten PartG mbB, Heidelberg | Deutschland

 

Die Joachim-und-Susanne-Schulz-Stiftung im unterfränkischen Amorbach zählt zu den größten privaten Stiftungen Deutschlands und engagiert sich im Gemeinwesen, in der Kunst, in Wissenschaft und Bildung. Als neuer Stiftungssitz dient die „Villa Schulz“, ein imposantes Wohnhaus aus der Zeit um 1910 mit hohem Mansarddach. Das Büro Ecker Architekten aus Heidelberg hat das Gebäude in den zurückliegenden Jahren aufwändig saniert und für die neue Nutzung grundlegend umgestaltet. Aus einem jahrzehntelang gewachsenen Patchwork entstand so ein durchgängig stimmiges, neues Gesamtbild, das sich bis in die Möblierung hinein zeigt. Der gesamte Innenausbau erzeugt eine heitere und lichte Atmosphäre. Sämtliche Details der Inneneinrichtung – mit Ausnahme des geschnitzten Geländers und der Decke im Foyer – wurden dafür neu gestaltet, darunter Lamperien, Wandverkleidungen, Türfutter, Stuckprofile und Spiegel. Passend dazu kamen Lichtschalter aus dem Programm LS 1912 von JUNG in Messing Classic zum Einsatz. Abgestimmt auf die Kipphebelschalter wurden auch Steckdosen, Bewegungsmelder und Türsprechanlagen in Messing Classic von JUNG gewählt.

Zur Referenz Stiftung Schulz
https://www.jung-group.com/de-DE/Stiftung-Schulz-Amorbach-Deutschland/20166


Messing Classic: Copper Gal, Danzig | Polen
KOMPLEMENTI, Danzig | Polen

Wer Angst vor Farbe und Opulenz hat, wird sich im Apartment Copper Gal in Danzig wahrscheinlich nicht wohlfühlen. Aber für alle, die mehr erwarten als zarte Grau- und Beigetöne, ist dieses Interior Design genau richtig. Die Lust auf Leben und die Leidenschaft für Musik und Kunst zeigen sich schon im Wohn- und Essbereich. Wie eine Theaterbühne öffnet sich die Küche der Bewohner zum Wohnzimmer. Das Gold von Eiche und Esche und die Eleganz von Marineblau, kontrastiert mit elegantem Anthrazit, ziehen sich durch alle Räume. Die Schlafzimmer sind in beruhigendes Grau, verwoben mit Gold, gehüllt. Einen Hauch von Mystik und Romantik deutet das Gemälde hinter dem Kopfteil des Bettes an, mit einem geheimnisvollen Wald im Nebel. Auch das Badezimmer nimmt elegante Anleihen an die Art-Déco-Zeit. Edler Marmor, kupferne Accessoires und ein geometrisches Muster der Kollektion einer italienischen Manufaktur schaffen einen zeitlosen, subtilen Raum. Um auch hier dem hochwertigen und exquisiten Anspruch des Interieurs gerecht zu werden, entschieden sich die Bewohner für eine Ausstattung mit Schaltern, Tastern und Steckdosen aus dem Programm LS 990 von JUNG in der Echtmetall-Ausführung Messing sowie LS 990 in Schwarz. Mit dem formvollendetes Design, das sich mit schmalen Rahmen harmonisch reduziert in das Gesamtbild einfügt, entsteht eine moderne und stimmige Einrichtung.

Zur Referenz Copper Gal
https://www.jung-group.com/de-DE/Copper-Gal-Danzig-Polen/23753


Kühler Glanz mit Chrom, Aluminium, Edelstahl
Kühle Metalle bringen technische Eleganz und Klarheit ins Interieur. Sie sind präzise, reflektierend und betonen die architektonische Struktur eines Raumes. Chrom steht für klare Modernität. Die hochglänzende Oberfläche spiegelt das Licht und schafft eine fast skulpturale Präsenz – ideal für puristische Räume, Bäder oder Küchen mit klarem Designanspruch. Die Variante Aluminium überzeugt mit gebürsteter Oberfläche und seidenmatter Reflexion. Sie wirkt sachlich und ruhig, betont Materialechtheit und passt hervorragend zu Beton, Glas oder weißen Flächen. Edelstahl ist die vielleicht klassischste Interpretation. Diese Oberfläche transportiert Präzision und technische Ästhetik, wie sie in Architektur und hochwertigem Innenausbau geschätzt wird. Jede dieser Oberflächen setzt auf eine andere Art Glanzpunkte, aber immer reduziert, präzise und dauerhaft.


Aluminium: Casino Futur, Bremen | Deutschland
GME Architekten BDA mit GME Design, Achim | Deutschland

Das Casino Futur in Bremen, entworfen und gebaut von GME Architekten BDA mit GME Design, ist ein innovatives Wohn-, Geschäfts- und Veranstaltungshaus an einer exponierten Kreuzung im Bremer Ostertorviertel. Das viergeschossige, skulpturale Gebäude ersetzt ein nicht mehr sanierungsfähiges Bestandsgebäude und stellt eine moderne Interpretation der städtebaulichen Idee der Gründerzeit dar, eine Ecksituation durch besondere Architektur und Überhöhung zu betonen. Die Fassade besteht aus Aluminiumpaneelen mit spezieller Farbe für diesen Standort und erzeugt ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel im Innenraum. Im Erdgeschoss öffnet sich das Gebäude mit einem großen Fensterband zum Quartier, eine vorgelagerte Terrasse erweitert den Aufenthaltsbereich in den Stadtraum. So erreicht das kleine Gebäude ein Maximum an Aufmerksamkeit. Die Innenräume sind flexibel und inspirierend gestaltet. Die Möblierung besteht aus einer Kombination aus Sammlerstücken und mobilen Büromöbeln von internationalen Designern. Sichtbetonwände treffen auf Parkett und unterschiedlich designte Akustikdecken aus Naturmaterialien – alles unverkleidet und sichtbar. Das gilt auch für die Verkabelung und Elektrotechnik. Schalter und Steckdosen wurden mit dem Aufputzprogramm LS CUBE aus Aluminium einfach auf die Betonwände aufgesetzt. Ergänzt durch Mehrfachrahmen mit Schaltern und Temperaturreglern aus dem Programm LS 990 im Wohngeschoss. Insgesamt setzt das Gebäude mit seiner sichtbaren als auch mit seiner unsichtbaren Technik wie Luftwärmepumpe, Regenwassernutzung und Gründach einen zeitgemäßen Standard.

Zur Referenz Casino Futur
https://www.jung-group.com/de-DE/Casino-Futur-Bremen-Deutschland/47137


Matte und dunkle Oberflächen schaffen Understatement mit Tiefe
Dunklere Metalle verkörpern zurückhaltend eine neue Form von Luxus. Sie bringen Ruhe, Tiefe und ein Gefühl von handwerklicher Wertigkeit in den Raum. Mit Aluminium Dark und Aluminium Anthrazit bietet JUNG zwei Oberflächen, die diese Tendenz perfekt aufgreifen. Beide zeigen eine seidenmatte, tief getönte Metallstruktur, unterscheiden sich jedoch in der Nuancierung: Aluminium Dark besitzt einen leicht wärmeren, bronzierten Unterton, während Aluminium Anthrazit eine kühlere, grafische Note setzt. Beide Finishes unterstreichen architektonische Linien, ohne zu dominieren, und entfalten ihre Wirkung besonders in Kombination mit dunklen Hölzern, strukturierten Wänden oder textilen Oberflächen. Das Ergebnis ist ein zurückhaltender, aber prägnanter Materialausdruck – ideal für Innenräume, die Reduktion mit Sinnlichkeit verbinden.


Aluminium Dark: Privatsuiten im FreiWerk Hotel & Spa Suiten, Stolberg | Deutschland
Architekturbüro Klima, Nordhausen | Deutschland

Das traditionsreiche Hotel & Spa-Suiten FreiWerk wurde von Architekturbüro Klima aus Nordhausen um sieben exklusive Private Spa-Suiten erweitert. Der Neubau fügt sich sensibel neben das denkmalgeschützte Ensemble aus Fachwerkvilla und Kutscherhaus ein – und setzt einen bewusst zeitgenössischen Akzent als Rückzugsort inmitten der Natur. Die Suiten ruhen auf einer Stahlbetonkonstruktion über einem bestehenden Parkplatz und bieten damit eine ressourcenschonende Lösung, die zusätzliche Flächenversiegelung vermeidet. Darüber erhebt sich ein zweigeschossiger Holzrahmenbau mit Brettstapeldecken. Verkleidet mit vorvergrauter heimischer Lärche, gliedern Vor- und Rücksprünge die Baukörper plastisch und gewähren den Gästen ein hohes Maß an Privatheit. In der Hanglage scheint die Architektur förmlich aus dem Gelände zu wachsen – selbstverständlich, ruhig und beinahe schwebend. Das Interior Design ist von zurückhaltender Eleganz geprägt. Helle Beige- und Grautöne, natürliche Materialien wie Holz und Naturstein sowie individuell kuratierte Möbel schaffen eine hochwertige Atmosphäre. Standardlösungen wurden bewusst vermieden. Für die Ausstattung der Suiten fiel die Wahl auf Schalter und Steckdosen von JUNG in Aluminium Dark. Die Oberfläche besteht aus eloxiertem Aluminium, das in einem aufwändigen Verfahren veredelt wurde. Dadurch erhält das Material nicht nur seine markante, tiefdunkle Anmutung, sondern auch eine hohe Widerstandsfähigkeit im täglichen Gebrauch. Mit ihrer klaren Formensprache und der edlen Haptik setzen die Schalter dezente, aber wirkungsvolle Akzente im Interieur.

Zur Referenz FreiWerk Hotel & Spa Suiten
https://www.jung-group.com/de-DE/Privatsuiten-im-FreiWerk-Hotel-Spa-Suiten-Stolberg-Deutschland/100023


Aluminium Anthrazit: Haus Lia, Frohsdorf l Österreich
STEINBAUER architektur+design, Wiener Neustadt l Österreich

Die besondere Qualität des Einfamilienhauses Lia inmitten einer heterogenen Siedlungstypologie am Fuße des Rosaliengebirges in Niederösterreich, liegt im Wechselspiel von Transparenz und Geschlossenheit. Durch die bewusste Abfolge von Ein-, Aus- und Durchblicken entsteht ein Gebäude, das seine architektonische Kraft aus dieser gezielten Komposition bezieht. Oder wie Architekt Oliver Steinbauer es auf den Punkt bringt: „Das Konzept lebte von Beginn an durch seine einfache Grundrissgestaltung, eine betonierte Satteldachkonstruktion, zwei verglaste Giebel und eine zonierende Box für die Nebenräume – sonst nichts, dazwischen Raum für die Bewohner sich das Gebäude frei zu gestalten.“ Die vertikale, mattschwarze Metallverkleidung zieht sich nicht nur über die Außenwände, sondern auch über die gesamte Dachfläche. Gezielt gesetzte Einschnitte in der Fassade geben den Blick in die Natur frei oder dienen der zusätzlichen Belichtung der introvertierten Räume. Im Inneren dominieren starke Kontraste. Weiße Betonwände wechseln sich mit schwarzgrauen Einbauten ab, der Boden besteht aus geölter Eiche. Da ist es nur konsequent, dass die Schalter und Steckdosen des Designklassikers LS 990 in Anthrazit, der dunkelsten Aluminiumoberfläche im Metallportfolio von JUNG gewählt wurden.

Zur Referenz Haus Lia
https://www.jung-group.com/de-DE/Haus-Lia-Frohsdorf-l-OEsterreich/46334

 

Download:
Alle Bilder können kostenfrei unter Angabe des Copyrights redaktionell verwendet werden.

Stiftung Schulz: 
© Architektur: Ecker-Architekten, Foto: Henrik Schipper

Copper Gal: 
© Architektur: KOMPLEMENTI, Foto: Magdalena Lojewska VEY Photography

Casino Futur: 
© Architektur: Gruppe GME Architekten BDA mit GME Design, Foto: Henrik Schipper

FreiWerk Hotel & Spa Suiten: 
© Architektur: Architekturbüro Klima Nordhausen, Foto: Ritter von Kempski Privathotels

Haus Lia: 
© Architektur: STEINBAUER architektur+design, Foto: Oliver Steinbauer

Downloadlink: https://jung.canto.de/b/IJH60