Musée des Confluences, Lyon | Frankreich
Das Bekannte der Gegenwart trifft auf das zu Erforschende der Zukunft: Das Musée des Confluences in Lyon möchte direkten Zugang zum Wissen unserer Zeit liefern. Es versteht sich nicht als einen starren, exklusiv geprägten Ort, sondern als Begegnungsstätte der Stadt, setzt aktive Stimuli zur Nutzung der Räumlichkeiten. Dies zeigt sich auch in der Architektur des futuristischen Neubaus: Es handelt sich um zwei architektonische Einheiten, komplex und einzigartig miteinander verbunden, gelegen an einer besonderen Stelle der Stadt.
Der markante Bauplatz des Musée des Confluences inspirierte den Entwurf der Architekten von Coop Himmelb(l)au: An dieser Stelle fließen Rhône und Saône zusammen und bilden eine besondere Schnittstelle, welche sich in der Architektur des Museums widerspiegelt. Zur Stadtseite hin erhebt sich eine Art Kristall, gläsern und rund 41 Meter hoch. Die zweite architektonische Einheit präsentiert sich in Form einer Wolke, die sich in Richtung des strömenden Wassers orientiert. Beide definieren sich durch eine eigene Formensprache. Als verbindendes Element führt eine Schleife, nutzbar als Korridor über Laufstege und Brücken, von dem Kristall bis an das Ende der Wolke.
Im gläsernen, der Stadt zugewandten Kristallkonstrukt beherbergt das Musée des Confluences Eingang und Besucherzentrum. Es bereitet die Gäste auch architektonisch auf das Museumserlebnis vor, die großen gläsernen Flächen sind offen einladend und wecken Neugier. Mit seiner klaren Form und Struktur symbolisiert der Kristall die bekannte Welt, in der wir uns täglich bewegen. Die Wolkenstruktur kennzeichnet sich durch einen schwebenden Effekt und wird von mehreren Pfeilern gehalten: Ein weicher, formbarer Raum, offen für neues Wissen und Impulse. Dieser Teil des Museums erstreckt sich über drei Etagen und beherbergt mehrere Black Boxes: Räumlichkeiten, die sich immer wieder verwandeln können, wie die Ausstellungen selbst, und kein Tageslicht hereinlassen. Drei der Galerien sind für Dauerausstellungen vorgesehen, sieben weitere für temporäre Ausstellungen.
Die futuristisch anmutende Gestalt des Musée des Confluences wird auch im Inneren des Gebäudes wieder aufgegriffen: Alle Räumlichkeiten sind mit dem Designklassiker LS 990 in purem Edelstahl ausgestattet. Die hochwertige Variante aus echtem Metall integriert sich nahtlos in den hybriden Raum aus Stahl und Glas.
Ort |
Lyon, Frankreich |
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Design |
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Architektur |
COOP HIMMELB(L)AU |
Verwendete Designs und Technologien
LS 990 in Edelstahl
Ein repräsentatives Ambiente lebt von exklusiven Effekten. Diesem Anspruch werden die LS-Schalter in hochwertigen Metallausführungen auf glänzende Weise gerecht. Kühler Edelstahl, Aluminium, Dark oder in attraktivem Anthrazit, glänzender Chrom oder kostbare Goldauflage – sie setzen überall dort Akzente, wo der Fokus auf dem Besonderen liegt. Variationen aus echtem Messing ergänzen das Portfolio: Classic mit hellglänzendem, weich geschliffenem Finish und Antik, passend zum traditionellen Interieur.