Stiftung Schulz, Amorbach | Deutschland
Die Joachim-und-Susanne-Schulz-Stiftung im unterfränkischen Amorbach zählt zu den größten privaten Stiftungen Deutschlands und engagiert sich im Gemeinwesen, in der Kunst, in Wissenschaft und Bildung. Als neuer Stiftungssitz dient die „Villa Schulz“, ein imposantes Wohnhaus aus der Zeit um 1910 mit hohem Mansarddach. Das Büro Ecker Architekten aus Heidelberg hat das Haus in den zurückliegenden Jahren aufwendig saniert und für die neue Nutzung grundlegend umgestaltet. Aus einem jahrzehntelang gewachsenen Patchwork entstand so ein durchgängig stimmiges, neues Gesamtbild, das sich bis in die Möblierung hinein zeigt.
Im Hauptgeschoss befindet sich der Veranstaltungssaal der Stiftung. Er ist zur Gartenseite hin orientiert und entstand durch die Verbindung von drei ursprünglich getrennten Räumen. Er wird für Lesungen, Konzerte und Seminare genutzt. Bei Bedarf können aber auch kleinere Einheiten, die den ursprünglichen Räumen entsprechen, durch matt glänzende, gelbgrüne Vorhänge vom Saal abgetrennt werden. Im Obergeschoss sind die Büros der Stiftung untergebracht, während im Dach Wohnräume für Stipendiaten entstanden. Der Kellerbereich wiederum wurde durch deutlich vergrößerte Fenster zum Gartengeschoss umgestaltet. Hier sollen zukünftig Ausstellungen gezeigt werden. Außerdem beherbergt das Geschoss Sanitäranlagen für den Veranstaltungsbetrieb.
Der gesamte, von Ecker Architekten betreute Innenausbau erzeugt eine heitere und lichte Atmosphäre. Sämtliche Raumschalen und Details der Inneneinrichtung – mit Ausnahme des geschnitzten Geländers und der Decke im Foyer – wurden dafür neu gestaltet, darunter Lamperien, Wandverkleidungen, Türfutter, Stuckprofile und Spiegel. Passend dazu kamen Lichtschalter aus dem Programm LS 1912 von JUNG in Messing Classic zum Einsatz. Die modernen Kipphebelschalter in Echtmetall sind eine Hommage an das Gründungsjahr von JUNG und verweisen auf die jahrzehntelange Erfahrung des Unternehmens in der Metallverarbeitung. Durch ihre handwerkliche Verarbeitung, die edle Materialität und ihre klassische Formensprache runden sie das Interieur-Konzept der „Villa Schulz“ perfekt ab. Abgestimmt auf die Kipphebelschalter des Programms LS 1912 wurden auch Steckdosen, Bewegungsmelder (Automatikschalter) und Türsprechanlagen in Messing Classic von JUNG gewählt. Sie stammen aus dem Programm LS 990. Beide Programme gehören zur Serie LS und verfügen über gleiche Geräte- und Rahmengrößen.
Ort |
Amorbach, Deutschland |
|---|---|
Design |
|
Architektur |
Ecker Architekten PartG mbB |
Fachplaner |
IB METZGER |
Elektroinstallation |
Elektro Weis GmbH |
Verwendete Designs und Technologien
LS 1912 in Messing Classic
In Anlehnung an die JUNG Schalter der Anfangsjahre macht der Kippschalter LS 1912 die Mechanik des Schaltens neu erlebbar. Das Schaltwerk ist so konstruiert, dass die Abdeckung bündig mit dem Rahmen abschließt. Lediglich der Kipphebel erhebt sich als Stilelement aus der Einheit. Die langjährige Erfahrung in der Metallverarbeitung überträgt JUNG in eine edle Auswahl von Materialien – von Aluminium über Edelstahl und Messing bis hin zu Glanzchrom.
LS 990 in Messing Classic
Ein repräsentatives Ambiente lebt von exklusiven Effekten. Diesem Anspruch werden die LS-Schalter in hochwertigen Metallausführungen auf glänzende Weise gerecht. Kühler Edelstahl, Aluminium, Dark oder in attraktivem Anthrazit, glänzender Chrom oder kostbare Goldauflage – sie setzen überall dort Akzente, wo der Fokus auf dem Besonderen liegt. Variationen aus echtem Messing ergänzen das Portfolio: Classic mit hellglänzendem, weich geschliffenem Finish und Antik, passend zum traditionellen Interieur.