Wohnen in der Panzerhalle, Landau | Deutschland
Landau in der Pfalz blickt auf eine lange Tradition als Garnisonsstadt. Bereits im 19. Jahrhundert entstanden große Kasernenareale, die nach 1945 von den französischen Streitkräften genutzt wurden. Mit dem Abzug der Streitkräfte bestand die Möglichkeit, die bis dato militärisch genutzten Flächen inklusive des gebauten Bestands neu zu entwickeln. Mit dem neuen Wohnquartier „Wohnpark Am Ebenberg“ erfolgt nun die Revitalisierung des ehemaligen Kasernengeländes „Estienne et Foch“. Eine Durchmischung des Gebiets ist gewünscht, in dem das Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten, Dienstleistungen, Kreativberufen, Forschungsinstituten, Bildungseinrichtungen und nicht störendem Gewerbe einen Standort findet. Die 2015 auf dem Gelände durchgeführte Landesgartenschau bringt zusätzlich Qualität in die aufgelockerte, durchgrünte Bebauung. Neben dem Park als zentralem Rückgrat des Stadtquartiers sorgen die in den Straßenräumen und Baufeldern integrierten „grünen Bänder“ für eine hohe Aufenthaltsqualität.
Neben diversen Wohn- und Sonderbauten befindet sich auf dem Areal eine ehemalige Panzerwerkstatt. Dieses historische Bauwerk als markantes Gebäude beizubehalten und ihm mit einer neuen Nutzung neues Leben einzuhauchen, war die Aufgabe von Krüger Architektur. Das äußere Erscheinungsbild ist durch Sichtbeton, die großen Tore und die Glasfronten geprägt und ist im Zuge der Entwicklung erhalten geblieben. Um möglichst viel vom Ursprung zu bewahren, wurde die technische Lösung des Haus-im-Haus-Prinzips gewählt. Die holzverkleideten Boxen wurden in die bestehende Hallenstruktur eingestellt, die hinter der Bestandsfassade ihren Platz haben und konstruktiv eigenständig funktionieren. In der Kombination mit den großen Fenster- und Türöffnungen bildet sich eine mehrschichtige Fassade aus, die Alt und Neu geschickt miteinander verbindet.
In der ehemaligen Panzerhalle entstanden sechs Etagen- und neun Maisonette-Wohnungen mit Flächen von 78 bis 126 Quadratmetern, die sich in ihrer Materialität deutlich vom Bestand abheben. Sie orientieren sich mit einem großzügigen Wohn-, Koch- und Essbereich jeweils zur Gartenzone vor und hinter der Panzerhalle. Die minimalistische Gestaltung der Schalterserie LS 990 passt zur gewünschten Ästhetik der Materialkontraste von rauen Betonoberflächen, Stahl, Holz und weißen Wänden. In einer Wohnung kommt JUNG eNet SMART HOME zum Einsatz.
Ort |
Landau, Deutschland |
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Design |
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Bauherr |
Bösherz Immobilien GmbH |
Architektur |
Krüger Architektur |
Elektroinstallateur |
Elektro Hinzmann |
Elektroplanung |
ITG Ingenieurbüro für TGA |
Verwendete Designs und Technologien
LS 990 in Alpinweiß
Durch hohe Qualität und eine klare Form bewährt sich LS 990 seit rund 50 Jahren. Die klassische Ausführung dieses Schalters mit seinem schmalen Rahmen passt harmonisch in jede Umgebung. Puristische Eleganz in Duroplast oder Echtmetall gibt bei dieser Serie den Ton an. Dank des großen Funktionsspektrums sind vielseitige Anwendungen möglich. So lassen sich architektonisch anspruchsvolle Vorstellungen konsequent verwirklichen. Die Rahmen 1- bis 5fach sind waagerecht und senkrecht einsetzbar.