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BERLIN, 23.06.2025

WOMEN IN ARCHITECTURE | Unser Beitrag für mehr Sichtbarkeit
Bereits zum zwölften Mal durften wir Sie zu den JUNG Architekturgesprächen in Berlin begrüßen. Unter dem Motto Women in Architecture gastierte unser Veranstaltungsformat am 23. Juni 2025 im Chamäleon Theater. Dazu hatten wir engagierte Frauen aus der deutschen Architekturszene eingeladen, die sich mit verschiedenen Initiativen für mehr Gleichberechtigung einsetzen. Wir unterstützen sie dabei!

Unsere Gäste durften sich auf einen Impuls-Vortrag von Elisabeth Endres freuen. Sie leitet das Institut für Bauklimatik und Energie der Architektur an der TU Braunschweig und ist Kuratorin des Deutschen Beitrags STRESSTEST auf der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig. Auf dem Podium konnten wir zudem die Architektin und Buchautorin Karin Hartmann erleben. Ihr Buch Schwarzer Rolli, Hornbrille – ein starkes Plädoyer für mehr Vielfalt in der deutschen Architekturlandschaft – wurde 2022 zum Branchenbestseller. Last but not least freuen trafen wir Natalie Bräuninger und Katja Domschky. Sie haben gemeinsam das Mentoringprogramm planM aus der Taufe gehoben. Durch das Programm sollen junge Architektinnen und Planerinnen auf dem Weg in eine Führungsposition oder Selbständigkeit unterstützt und gestärkt werden.

Die Moderation des Abends lag in den Händen von Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
Porträt von Elisabeth Endres

ELISABETH ENDRES

STRESSTEST
Elisabeth Endres studierte Architektur in Kaiserslautern und München und war im Anschluss bis 2018 Mitarbeiterin an der TU München. Im Ingenieurbüro Hausladen verantwortet sie seit 2013 die ganzheitliche Konzeption innovativer Projekte an der Schnittstelle von Architektur und technischen Systemen sowie deren Integration in Gebäudestrukturen. 2018 wurde sie in die Geschäftsleitung berufen. Im Juli 2019 erhielt Sie den Ruf an die TU Braunschweig und leitet dort das Institut für Bauklimatik und Energie der Architektur. 2025 verantwortet sie als Kuratorin den Deutschen Beitrag auf der Architekturbiennale von Venedig unter dem Titel „Stresstest“.

www.tu-braunschweig.de | www.ibhausladen.de

BIld: © Privat

KARIN HARTMANN

SCHWARZER ROLLI, HORNBRILLE
Karin Hartmann ist Architektin BDA a.o. und Autorin. Ihr Buch „Schwarzer Rolli, Hornbrille“ wurde 2022 zum Branchenbestseller. Sie ist Vorsitzende des Karrierenetzwerks architektinnen initiative nw und war 2024 Gastprofessorin an der TU Wien. Sie schreibt die Kolumne #überarbeit in „Die Architekt“ und ist Co-Autorin der Anthologie „Unlearn Patriarchy #2“.

„Strukturelle Diskriminierung auf Basis von race, gender oder class in der Architektur abzubauen und somit allen interessierten und talentierten Personen einen gerechten Zugang zur Profession ermöglichen, ist kein Nice-to-have – es ist eine Lösungsstrategie, um den aktuellen Herausforderungen im Planen und Bauen zu begegnen.“

www.schwarzerrollihornbrille.de

BIld: © Marion Schoenenberger

KATJA DOMSCHKY &
NATALIE BRÄUNINGER

PLANM
Natalie Bräuninger und Katja Domschky haben einiges gemeinsam: Die beiden Architektinnen bauen nicht mehr, arbeiten in der Kommunikation, engagieren sich berufspolitisch und brennen für Chancengleichheit. Vor zwei Jahren haben sie ehrenamtlich „planM“, das erste Mentoringprogramm für Architektinnen und Planerinnen in Deutschland, ins Leben gerufen.

„Nach wie vor existieren strukturellen Hürden in unserer immer noch von Männern dominierten Branche. Mit planM möchten wir Kolleginnen ermutigen, die gläserne Decke zu durchstoßen, sich zu vernetzen und sichtbar zu werden. Uns eint die Freude, Erfahrungen weiterzugeben und Frauen auf ihrem Weg zu unterstützen.“

www.planm-mentoring.de

BIld: © JUNG

MODERATION

Die Veranstaltung wurde moderiert von Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.

Im Jahr 1903 wurde der BDA als Vereinigung freiberuflich tätiger Architektinnen und Architekten gegründet, um Aufgaben und Inhalte der Architektur gegen den Qualitätsverlust gebauter Umwelt besser zur Geltung zu bringen. Der BDA vereint freischaffende Architekten und Stadtplaner, die sich durch die Qualität ihrer Bauten ebenso auszeichnen wie durch hohe persönliche Integrität und Kollegialität.

www.bda-bund.de

BIld: © Till Budde

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