BERLIN, 22.06.2026
STADT SELBER MACHEN | Idealismus, Engagement und Fürsorge für Stadt und Architektur
In 2026 feiern die JUNG Architekturgespräche ihr 20-jähriges Jubiläum. Netzwerke aufbauen, sich informieren und unterhalten lassen und in entspannter Atmosphäre fachlich diskutieren – dafür steht unser Format auch in diesem Jahr.
Wir haben uns gefreut, Sie am 22. Juni bereits zum 13. Mal zu den JUNG Architekturgesprächen in Berlin begrüßen zu dürfen. Der Abend im Chamäleon Theater stand dieses Jahr unter dem Motto Stadt selber machen. Dazu hatten wir drei Architektinnen und Architekten eingeladen, die sich mit viel persönlichem Idealismus, Engagement und Fürsorge in die aktuellen Stadt- und Architekturdebatten einbringen.
Sie konnten sich auf einen Impuls-Vortrag von Oana Bogdan vom Brüsseler Architekturbüro &bogdan freuen. Neben ihrer Arbeit als Architektin engagiert sich Oana Bogdan seit vielen Jahren auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. So war sie bereits in den 2010er-Jahren unter anderem als Kultur-Staatssekretärin in ihrem Heimatland Rumänien tätig. Auf dem Podium konnten wir zudem den Architekten, Ausstellungsmacher und Buchautor Ludwig Heimbach aus Köln begrüßen. Mit großer Leidenschaft setzt er sich für den Erhalt zweier Berliner Ikonen des Brutalismus ein: den Mäusebunker von Gerd und Magdalena Hänska und das Hygieneinstitut von Hermann Fehling und Daniel Gogel. Last but not least freuten wir uns auf den Berliner Architekten Peter Grundmann. Für den fürsorglichen und mit großem persönlichem Einsatz geleisteten Umbau eines historischen Güterbahnhofs in Berlin-Moabit zum Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) wurde der Architekt jüngst mit dem DAM Preis 2026 ausgezeichnet.
Die Moderation des Abends lag in den Händen von Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.
Wir haben uns gefreut, Sie am 22. Juni bereits zum 13. Mal zu den JUNG Architekturgesprächen in Berlin begrüßen zu dürfen. Der Abend im Chamäleon Theater stand dieses Jahr unter dem Motto Stadt selber machen. Dazu hatten wir drei Architektinnen und Architekten eingeladen, die sich mit viel persönlichem Idealismus, Engagement und Fürsorge in die aktuellen Stadt- und Architekturdebatten einbringen.
Sie konnten sich auf einen Impuls-Vortrag von Oana Bogdan vom Brüsseler Architekturbüro &bogdan freuen. Neben ihrer Arbeit als Architektin engagiert sich Oana Bogdan seit vielen Jahren auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. So war sie bereits in den 2010er-Jahren unter anderem als Kultur-Staatssekretärin in ihrem Heimatland Rumänien tätig. Auf dem Podium konnten wir zudem den Architekten, Ausstellungsmacher und Buchautor Ludwig Heimbach aus Köln begrüßen. Mit großer Leidenschaft setzt er sich für den Erhalt zweier Berliner Ikonen des Brutalismus ein: den Mäusebunker von Gerd und Magdalena Hänska und das Hygieneinstitut von Hermann Fehling und Daniel Gogel. Last but not least freuten wir uns auf den Berliner Architekten Peter Grundmann. Für den fürsorglichen und mit großem persönlichem Einsatz geleisteten Umbau eines historischen Güterbahnhofs in Berlin-Moabit zum Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) wurde der Architekt jüngst mit dem DAM Preis 2026 ausgezeichnet.
Die Moderation des Abends lag in den Händen von Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
OANA BOGDAN
&BOGDAN, BRÜSSEL (BE)
Oana Bogdan, Jahrgang 1977, hinterfragt die traditionelle Rolle des Architekten und wendet architektonische Fähigkeiten auf komplexe gesellschaftliche Systeme an. Sie war rumänische Staatssekretärin für Kultur, leitete die Reformkomission des Brüsseler Baugesetzes unter dem Motto „Good Living“ und ist seit 2023 Vorsitzende des Niederländischen Fonds der Kreativwirtschaft (im Bereich Architektur) sowie Mitglied des Vorstands des Flanders Architecture Institute.
„&bogdan ist ein international tätiges Architektur- und Stadtplanungsbüro, das 2007 in Brüssel gegründet wurde. Mit seinen Wurzeln im regenerativen, sozial engagierten Design legt es den Schwerpunkt auf menschliche Interaktionen und den öffentlichen Raum und entwirft in Zusammenarbeit mit multidisziplinären Teams mit Vertretern von Gemeinden, Institutionen und Wirtschaftszweigen zukunftsfähige Städte, in denen Ressourcen aktiv regenerieren können.“
www.bogdan.design
BIld: © Eva Donckers Photography
„&bogdan ist ein international tätiges Architektur- und Stadtplanungsbüro, das 2007 in Brüssel gegründet wurde. Mit seinen Wurzeln im regenerativen, sozial engagierten Design legt es den Schwerpunkt auf menschliche Interaktionen und den öffentlichen Raum und entwirft in Zusammenarbeit mit multidisziplinären Teams mit Vertretern von Gemeinden, Institutionen und Wirtschaftszweigen zukunftsfähige Städte, in denen Ressourcen aktiv regenerieren können.“
www.bogdan.design
BIld: © Eva Donckers Photography
LUDWIG HEIMBACH
LUDWIG HEIMBACH ARCHITEKTUR, KÖLN/BERLIN
Ludwig Heimbach ist Architekt in Köln und Berlin. Sein Büro realisiert Projekte zu Arbeitswelten, Gebäudetransformation und Wohnen. 2016 erhielt er das Villa-Kamogawa-Kyoto-Stipendium des Goethe-Instituts und lehrte unter anderem an der ETH Zürich, der Münster School of Architecture, der Kyoto City University of Arts und der KU Leuven. 2025 erschien das von ihm herausgegebene Buch „Mäusebunker und Hygieneinstitut. Eine Berliner Versuchsanordnung“, das auf der von ihm kuratierten gleichnamigen Ausstellung basiert, die 2020 in der BDA Galerie Berlin und anlässlich der Architekturbiennale 2021 in Venedig zu sehen war.
„Architektur verstehe ich als Instrument zur Be- und Entschleunigung zwischen Stadt und Bett. Sie ist die Bühne der sich wandelnden Lebens- und Komfortvorstellungen. Projekte bearbeiten wir aus dieser maßstabübergreifenden Sichtweise auf Architektur; über die Gestaltung der Schwellen und Filter für die sich bewegenden Nutzer; vom städtischen Außenraum bis hin zum Möbel; und als Fortschreibung der gebauten Umwelt.“
www.ludwig-heimbach.com
BIld: © Ludwig Heimbach Architektur
„Architektur verstehe ich als Instrument zur Be- und Entschleunigung zwischen Stadt und Bett. Sie ist die Bühne der sich wandelnden Lebens- und Komfortvorstellungen. Projekte bearbeiten wir aus dieser maßstabübergreifenden Sichtweise auf Architektur; über die Gestaltung der Schwellen und Filter für die sich bewegenden Nutzer; vom städtischen Außenraum bis hin zum Möbel; und als Fortschreibung der gebauten Umwelt.“
www.ludwig-heimbach.com
BIld: © Ludwig Heimbach Architektur
PETER GRUNDMANN
PETER GRUNDMANN ARCHITEKTUR, BERLIN
Peter Grundmann, geboren in Röbel an der Müritz, studierte zwischen 1986 und 1989 Maschinen- und Schiffsbau an der Universität Rostock und war von 1990 bis 1991 als Schiffbaukonstrukteur tätig. 1993 gründete er sein eigenes Architekturbüro. Von 1994 bis 1998 studierte er Architektur an der Hochschule Wismar, danach bis 2001 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Peter Grundmann ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins HAUS ETHIOPIA e. V., der in Addis Abeba ein Heim für obdachlose Menschen aufgebaut hat, und engagiert sich seit 2007 im ländlichen Kulturverein Quillo e. V. in Falkenhagen, wo er als Pionier des Selbstbaus das Theater- und Kinogebäude saniert hat.
„Um ein kompletter moderner Mensch sein zu können, muss man sich den Erfahrungsmöglichkeiten moderner Architektur aussetzen. Ein Haus muss komplex sein, es muss Erkenntnis oder Erfahrung hervorbringen. Das ist für mich die wesentliche Aufgabe der Architektur: zu ermöglichen, nicht zu symbolisieren. Alles Denken, welches nicht zur Utopie führt, ist nur ein Suchen nach anderen Organisationsformen innerhalb derselben symbolischen Ordnung, in der die Misere erst entstanden ist.“
www.petergrundmann.com
BIld: © Peter Grundmann
„Um ein kompletter moderner Mensch sein zu können, muss man sich den Erfahrungsmöglichkeiten moderner Architektur aussetzen. Ein Haus muss komplex sein, es muss Erkenntnis oder Erfahrung hervorbringen. Das ist für mich die wesentliche Aufgabe der Architektur: zu ermöglichen, nicht zu symbolisieren. Alles Denken, welches nicht zur Utopie führt, ist nur ein Suchen nach anderen Organisationsformen innerhalb derselben symbolischen Ordnung, in der die Misere erst entstanden ist.“
www.petergrundmann.com
BIld: © Peter Grundmann
MODERATION
Die Veranstaltung wurde moderiert von Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.
Im Jahr 1903 wurde der BDA als Vereinigung freiberuflich tätiger Architektinnen und Architekten gegründet, um Aufgaben und Inhalte der Architektur gegen den Qualitätsverlust gebauter Umwelt besser zur Geltung zu bringen. Der BDA vereint freischaffende Architekten und Stadtplaner, die sich durch die Qualität ihrer Bauten ebenso auszeichnen wie durch hohe persönliche Integrität und Kollegialität.
www.bda-bund.de
BIld: © Till Budde
Im Jahr 1903 wurde der BDA als Vereinigung freiberuflich tätiger Architektinnen und Architekten gegründet, um Aufgaben und Inhalte der Architektur gegen den Qualitätsverlust gebauter Umwelt besser zur Geltung zu bringen. Der BDA vereint freischaffende Architekten und Stadtplaner, die sich durch die Qualität ihrer Bauten ebenso auszeichnen wie durch hohe persönliche Integrität und Kollegialität.
www.bda-bund.de
BIld: © Till Budde