DRESDEN, 17.03.2026
INFRASTRUKTUREN BAUEN | Wie gelingt es, Funktionalität und Ästhetik zu verbinden?
In 2026 feiern die JUNG Architekturgespräche ihr 20-jähriges Jubiläum. Netzwerke aufbauen, sich informieren und unterhalten lassen und in entspannter Atmosphäre fachlich diskutieren – dafür steht unser Format auch in Zukunft.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir Sie am 17. März zum zweiten Mal zu den Architekturgesprächen in Dresden begrüßen durften. Gemeinsam mit dem sächsischen Landesverband des BDA hatten wir Sie unter dem Motto Infrastrukturen bauen zu einem Gesprächsabend ins Haus der Kathedrale am Dresdner Schloss eingeladen. Als Impulsgeber konnten wir dazu drei Gäste aus der deutschen Architekturlandschaft gewinnen, die uns anhand ausgewählter Infrastrukturbauten Einblicke in ihre Arbeitsweise vermittelten.
Der Architekt Philipp Luy von DB InfraGO aus Berlin berichtete über die neuen „Grünen Bahnhöfe“ der Deutschen Bahn und stellte beispielhafte Bauten in den Kleinstädten Haar und Zorneding vor. Aus Leipzig begrüßten wir Silvia Schellenberg-Thaut von Atelier ST auf dem Podium. Sie sprach unter anderem über die preisgekrönte Neugestaltung des städtischen Heizkraftwerks im Leipziger Süden. Last but not least durften wir Sebastian Kittelberger vom Architekturbüro Dasch Zürn + Partner aus Stuttgart auf dem Podium begrüßen. Das Büro hat sich in den zurückliegenden Jahren mit diversen Projekten als Spezialist für Feuerwehr-Neubauten etabliert.
Die Moderation des Abends lag in den Händen des BDA-Präsidenten Alexander Poetzsch.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir Sie am 17. März zum zweiten Mal zu den Architekturgesprächen in Dresden begrüßen durften. Gemeinsam mit dem sächsischen Landesverband des BDA hatten wir Sie unter dem Motto Infrastrukturen bauen zu einem Gesprächsabend ins Haus der Kathedrale am Dresdner Schloss eingeladen. Als Impulsgeber konnten wir dazu drei Gäste aus der deutschen Architekturlandschaft gewinnen, die uns anhand ausgewählter Infrastrukturbauten Einblicke in ihre Arbeitsweise vermittelten.
Der Architekt Philipp Luy von DB InfraGO aus Berlin berichtete über die neuen „Grünen Bahnhöfe“ der Deutschen Bahn und stellte beispielhafte Bauten in den Kleinstädten Haar und Zorneding vor. Aus Leipzig begrüßten wir Silvia Schellenberg-Thaut von Atelier ST auf dem Podium. Sie sprach unter anderem über die preisgekrönte Neugestaltung des städtischen Heizkraftwerks im Leipziger Süden. Last but not least durften wir Sebastian Kittelberger vom Architekturbüro Dasch Zürn + Partner aus Stuttgart auf dem Podium begrüßen. Das Büro hat sich in den zurückliegenden Jahren mit diversen Projekten als Spezialist für Feuerwehr-Neubauten etabliert.
Die Moderation des Abends lag in den Händen des BDA-Präsidenten Alexander Poetzsch.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
SEBASTIAN KITTELBERGER
DASCH ZÜRN + PARTNER, STUTTGART
Sebastian Kittelberger wurde 1986 in Reutlingen geboren. Er studierte an den Universitäten Karlsruhe und Stuttgart. Während seines Studiums war er Werkstudent bei Dasch Zürn Architekten, wo er auch seine Praktika als Architekt absolvierte. In dieser Zeit sammelte er außerdem Berufserfahrung im Architekturbüro Hascher Jehle sowie bei José María Sánchez García in Madrid. Anschließend war Sebastian Kittelberger bei Dasch Zürn Architekten für die Wettbewerbsabteilung mitverantwortlich. Seit 2017 ist er offiziell gleichberechtigter Partner. Seitdem firmiert das Architekturbüro unter dem Namen Dasch Zürn + Partner. Sebastian Kittelberger leitet das Büro in München. An den beiden Standorten Stuttgart und München arbeiten rund 30 Mitarbeitende an hochwertiger Architektur für anspruchsvolle Projekte. Vorwiegend wird national für öffentliche Auftraggeber gebaut. Der Schwerpunkt liegt auf Schulen, Feuerwehr- und Veranstaltungsgebäuden, Sportstätten, Kirchen und anderen öffentlichen Bauprojekten.
„Wir setzen auf Kreativität, Kommunikation und Austausch. Gemeinsam im Team werden unsere Ideen entwickelt und Prozesse strategisch gesteuert. So entstehen individuelle Architektur und charakterstarke Baulösungen.“
www.dzpa.de
BIld: © Tom Pohl
„Wir setzen auf Kreativität, Kommunikation und Austausch. Gemeinsam im Team werden unsere Ideen entwickelt und Prozesse strategisch gesteuert. So entstehen individuelle Architektur und charakterstarke Baulösungen.“
www.dzpa.de
BIld: © Tom Pohl
SILVIA SCHELLENBERG-THAUT
ATELIER ST, LEIPZIG
Silvia Schellenberg-Thaut ist Architektin aus Leipzig. Nach dem Abschluss ihres Studiums (2001) war sie zunächst angestellt tätig und gründete 2005 mit ihrem Mann Sebastian Thaut das Büro Atelier ST, das beide seither gemeinsam führen. 2007 wurde sie als damals jüngstes Mitglied in den BDA berufen. Seit 2015 ist sie in der Lehre tätig und hatte mehrere Gast- und Vertretungsprofessuren an der FH Erfurt, der TU Darmstadt sowie der BTU Cottbus inne. Von 2018 bis 2024 war sie Mitglied im Stadtgestaltungsbeirat Bamberg; seit 2025 ist sie Gestaltungsbeirätin in der Hansestadt Stralsund.
„Wir verbinden alt und neu und holen dabei das Beste aus allen Zeitschichten heraus. Das Ergebnis sind hochwertige, individuell angefertigte Einzellösungen über alle Maßstäbe, Typologien und Standorte hinweg, die das Bestehende und Gegenwärtige miteinander verschmelzen lassen. Die Schwerpunkte liegen auf Kunst- und Kulturbauten, exklusiven Privathäusern sowie Projekten im Hospitality-Bereich. Spezialität ist dabei das Bauen im historisch gewachsenen Kontext.“
www.atelier-st.de
BIld: © Robert Rieger
„Wir verbinden alt und neu und holen dabei das Beste aus allen Zeitschichten heraus. Das Ergebnis sind hochwertige, individuell angefertigte Einzellösungen über alle Maßstäbe, Typologien und Standorte hinweg, die das Bestehende und Gegenwärtige miteinander verschmelzen lassen. Die Schwerpunkte liegen auf Kunst- und Kulturbauten, exklusiven Privathäusern sowie Projekten im Hospitality-Bereich. Spezialität ist dabei das Bauen im historisch gewachsenen Kontext.“
www.atelier-st.de
BIld: © Robert Rieger
PHILIPP LUY
DB INFRAGO, BERLIN
Nach dem Architekturstudium in Weimar und Berlin arbeitete Philipp Luy zunächst mehrere Jahre selbstständig an Wettbewerben und kleineren Bauaufgaben. Anschließend wechselte er in das konzerneigene Architekturbüro der Deutschen Bahn, wo der Schwerpunkt auf der Planung und Umsetzung von Infrastrukturbauten und öffentlichen Gebäuden liegt – insbesondere auf Empfangsgebäuden und Bahnhöfen. Seit 2024 leitet er dort ein Team von zehn Architektinnen und Architekten.
„Ein Bahnhof ist mehr als eine Verkehrsstation – er ist öffentlicher Raum als Schnittstelle zwischen Stadt und Eisenbahnnetz. Meine Haltung zielt darauf, diese Orte so zu gestalten, dass sie Offenheit, Zugänglichkeit und Qualität im täglichen Gebrauch ausstrahlen und im besten Sinne Alltagsarchitektur sind. Dabei entwickeln wir klare und verständliche Raumfiguren. Wir lassen uns beim Entwerfen von Bildern leiten, die dieser – oft namenlosen – Infrastruktur eine Form geben. Damit diese Gebäude erkennbar bleiben und der Orientierung dienen, in der Stadt wie im Netz der Eisenbahn.“
www.dbinfrago.com
BIld: © Privat
„Ein Bahnhof ist mehr als eine Verkehrsstation – er ist öffentlicher Raum als Schnittstelle zwischen Stadt und Eisenbahnnetz. Meine Haltung zielt darauf, diese Orte so zu gestalten, dass sie Offenheit, Zugänglichkeit und Qualität im täglichen Gebrauch ausstrahlen und im besten Sinne Alltagsarchitektur sind. Dabei entwickeln wir klare und verständliche Raumfiguren. Wir lassen uns beim Entwerfen von Bildern leiten, die dieser – oft namenlosen – Infrastruktur eine Form geben. Damit diese Gebäude erkennbar bleiben und der Orientierung dienen, in der Stadt wie im Netz der Eisenbahn.“
www.dbinfrago.com
BIld: © Privat
MODERATION
Die Veranstaltung wurde moderiert von Alexander Poetzsch. Er wurde 1976 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren und studierte Architektur an der TU Dresden und der KTH Stockholm. Seit seinem Diplom im Jahr 2003 arbeitet er als Architekt in allen Leistungsphasen. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer zweier Dresdner Architekturbüros gründete er 2015 Alexander Poetzsch Architekturen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Alexander Poetzsch ehrenamtlich für die Vermittlung von Architektur und Baukultur. Seit 2025 ist er Präsident des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.
„Jede Form von Infrastruktur prägt das Bild unserer Umgebung. Oftmals handelt es sich um zweckmäßige und pragmatische Notwendigkeiten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sie bewusst und qualitätvoll gestaltet werden.“
www.alexanderpoetzsch.de
BIld: © Matthias Popp Fotografie
„Jede Form von Infrastruktur prägt das Bild unserer Umgebung. Oftmals handelt es sich um zweckmäßige und pragmatische Notwendigkeiten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sie bewusst und qualitätvoll gestaltet werden.“
www.alexanderpoetzsch.de
BIld: © Matthias Popp Fotografie