DÜSSELDORF, 11.09.2025
ZUSAMMEN WOHNEN | Wieviel Raum braucht Gemeinschaft?
Am 11. September waren die JUNG Architekturgespräche zum sechsten Mal in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu Gast. Der Abend im Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten stand unter dem Motto Zusammen wohnen. Wir hatten dazu Architekten und Architektinnen eingeladen, die sich in ihrer Arbeit mit unterschiedlichen Formen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens beschäftigen.
Dionys Ottl vom Münchner Architekturbüro Hild und K stellte unter anderem das Projekt "Übernachtungsschutz Lotte-Branz-Straße" vor – ein einzigartiges Übernachtungsangebot der Stadt München für obdachlose Männer, Frauen und Kinder. Vom Berliner Architekturbüro Meyer-Grohbruegge durften wir Johanna Meyer-Grohbrügge auf der Bühne begrüßen. Ihr gemeinsam mit Sam Chermayeff realisiertes Baugruppen-Haus an der Kurfürstenstraße 142 in Berlin wurde u.a. beim Berliner Architekturpreis, dem Polis Award, dem DAM Preis sowie dem EUmies Award ausgezeichnet. Unser dritter Gast war Kristina Möhring. Gemeinsam mit Julian Möhring leitet sie das Berliner Architekturbüro FARLAND. In Praxis, Forschung und Lehre verfolgen FARLAND innovative Ansätze im Wohnungsbau.
Den Abend moderierte Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Berliner Bauwelt.
Dionys Ottl vom Münchner Architekturbüro Hild und K stellte unter anderem das Projekt "Übernachtungsschutz Lotte-Branz-Straße" vor – ein einzigartiges Übernachtungsangebot der Stadt München für obdachlose Männer, Frauen und Kinder. Vom Berliner Architekturbüro Meyer-Grohbruegge durften wir Johanna Meyer-Grohbrügge auf der Bühne begrüßen. Ihr gemeinsam mit Sam Chermayeff realisiertes Baugruppen-Haus an der Kurfürstenstraße 142 in Berlin wurde u.a. beim Berliner Architekturpreis, dem Polis Award, dem DAM Preis sowie dem EUmies Award ausgezeichnet. Unser dritter Gast war Kristina Möhring. Gemeinsam mit Julian Möhring leitet sie das Berliner Architekturbüro FARLAND. In Praxis, Forschung und Lehre verfolgen FARLAND innovative Ansätze im Wohnungsbau.
Den Abend moderierte Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Berliner Bauwelt.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
DIONYS OTTL
HILD UND K, MÜNCHEN
Dionys Ottl führt seit 1998 das Büro Hild und K gemeinsam mit Andreas Hild und (seit 2011) Matthias Haber. Ein hoch engagiertes Team vielseitig qualifizierter Mitarbeitender bereichert das Büro mit Erfahrungen aus über zwanzig verschiedenen Herkunftsländern und zwei unterschiedlichen deutschen Großstädten: 2012 wurde neben dem Münchner Stammsitz eine Berliner Niederlassung eröffnet.
„Die Gebäude von Hild und K stehen niemals nur für sich alleine. Sie formulieren eine Antwort auf den jeweiligen Kontext, auf gesellschaftliche Fragestellungen und – nicht nur im Bestand – auf die Historie, welche sie in sehr zeitgenössischer Weise integrieren. Wer will, könnte den Häusern eine gewisse Kommunikationsfreude zusprechen.“
www.hildundk.de
„Die Gebäude von Hild und K stehen niemals nur für sich alleine. Sie formulieren eine Antwort auf den jeweiligen Kontext, auf gesellschaftliche Fragestellungen und – nicht nur im Bestand – auf die Historie, welche sie in sehr zeitgenössischer Weise integrieren. Wer will, könnte den Häusern eine gewisse Kommunikationsfreude zusprechen.“
www.hildundk.de
BIld: © Wilfried Dechau
JOHANNA MEYER-GROHBRÜGGE
MEYER-GROHBRUEGGE, BERLIN
Johanna Meyer-Grohbrügge arbeitete fünf Jahre für das Büro SANAA in Tokyo, bevor sie 2010 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff und 2015 Meyer-Grohbruegge gründete. Seit 2021 ist sie Professorin für Entwerfen und Raumgestaltung an der TU Darmstadt.
„Das Berliner Architekturbüro Meyer-Grohbruegge sucht einfache Antworten auf komplexe Fragestellungen mit Projekten ganz unterschiedlicher Maßstabsebenen. Mit Ihren Projekten möchte das Büro Beziehungen herstellen zwischen Menschen, aber auch zu unserer Umwelt als Ganzes. Dabei geht es um die Verräumlichung von Inhalten, die im Austausch mit Auftraggebern erarbeitet werden.“
www.meyer-grohbruegge.com
„Das Berliner Architekturbüro Meyer-Grohbruegge sucht einfache Antworten auf komplexe Fragestellungen mit Projekten ganz unterschiedlicher Maßstabsebenen. Mit Ihren Projekten möchte das Büro Beziehungen herstellen zwischen Menschen, aber auch zu unserer Umwelt als Ganzes. Dabei geht es um die Verräumlichung von Inhalten, die im Austausch mit Auftraggebern erarbeitet werden.“
www.meyer-grohbruegge.com
BIld: © Oliver Helbig
KRISTINA MÖHRING
FARLAND, BERLIN
Kristina Maria Möhring ist Architektin aus Berlin. Sie studierte Architektur am Karlsruher Institut für Technologie und an der Technischen Universität Berlin mit Aufenthalten in Basel und Lissabon. Sie arbeitete von 2015 bis 2018 in unterschiedlichen Büros in Berlin, u. a. bei Brandlhuber+ und beschäftigte sich dort intensiv mit innovativen Ansätzen im Wohnungsbau, bevor sie 2021 mit Julian Möhring das Büro FARLAND gründete. Ihre praktische Arbeit ist stark mit der Lehre verknüpft, seit 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen an der BTU Cottbus und ab Herbst 2025 als Dozentin im Studio Foundations an der ETH Zürich.
„FARLAND begreift spezifische Bedingungen und Herausforderungen als Chance. Daraus entwickeln sich maßgeschneiderte Konzepte, die zwischen Ästhetik, funktionalen Anforderungen und einem oftmals knappen Budget vermitteln. Der gestalterische Spielraum wird exakt ausgelotet, um die Konzepte im Spannungsfeld zwischen Poesie und Pragmatismus zu verorten. Die Entwicklung robuster und dauerhafter Strukturen bei gleichzeitiger Anpassungsoffenheit zukünftiger Veränderungen ist ein zentraler Aspekt auch im Hinblick auf eine nachhaltige Bauweise. Der überwiegende Teil der Projekte beschäftigt sich mit Transformationen im Bestand – sowohl in der Dichte der Stadt als auch in der ländlichen Weite.“
www.farland.eu
„FARLAND begreift spezifische Bedingungen und Herausforderungen als Chance. Daraus entwickeln sich maßgeschneiderte Konzepte, die zwischen Ästhetik, funktionalen Anforderungen und einem oftmals knappen Budget vermitteln. Der gestalterische Spielraum wird exakt ausgelotet, um die Konzepte im Spannungsfeld zwischen Poesie und Pragmatismus zu verorten. Die Entwicklung robuster und dauerhafter Strukturen bei gleichzeitiger Anpassungsoffenheit zukünftiger Veränderungen ist ein zentraler Aspekt auch im Hinblick auf eine nachhaltige Bauweise. Der überwiegende Teil der Projekte beschäftigt sich mit Transformationen im Bestand – sowohl in der Dichte der Stadt als auch in der ländlichen Weite.“
www.farland.eu
BIld: © FARLAND
MODERATION
Die Veranstaltung wurde moderiert von Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Architektur-Zeitschrift Bauwelt.
Die Bauwelt ist ein Forum für Analysen und Kommentare zu Fragen der Architektur und des Städtebaus. Sie ist ein Meinungs- und Tendenz-Medium, sie generiert ihre Relevanz aus der Diskussion, Bewertung und Einordnung aktueller Architektur-, Städtebau- und baupolitischer Themen.
www.bauwelt.de
Die Bauwelt ist ein Forum für Analysen und Kommentare zu Fragen der Architektur und des Städtebaus. Sie ist ein Meinungs- und Tendenz-Medium, sie generiert ihre Relevanz aus der Diskussion, Bewertung und Einordnung aktueller Architektur-, Städtebau- und baupolitischer Themen.
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BIld: © Jasmin Schuller