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FRANKFURT AM MAIN, 05.05.2026

GESELLSCHAFT VERORTEN | Neue Bauten für Kunst, Kultur und Kultus
In 2026 feiern die JUNG Architekturgespräche ihr 20-jähriges Jubiläum. Netzwerke aufbauen, sich informieren und unterhalten lassen und in entspannter Atmosphäre fachlich diskutieren – dafür steht unser Format auch in diesem Jahr.

Am 5. Mai waren die JUNG Architekturgespräche bereits zum 17. Mal in Frankfurt am Main zu Gast. Der Abend in der Jugend-Kultur-Kirche St. Peter stand unter dem Motto Gesellschaft verorten. Dazu hatten wir renommierte deutsche Architektinnen und Architekten eingeladen, um über neue Bauten für Kunst, Kultur und Kultus zu sprechen.

Zu unseren Gästen auf dem Podium zählte Peter Zirkel von Peter Zirkel Architektur aus Dresden. In seinen Arbeiten sucht er nach der kulturellen Identität und der Eigenart von Zeit und Ort. Er stellte u.a. das Museum Lützen 1632 vor. Zudem war Katrin Leers-Kulka vom Dresdner Architekturbüro Peter Kulka Architektur auf der Bühne. Seit dem Tod von Peter Kulka im Jahr 2024 führt sie das gemeinsame Büro allein. Dabei schreibt sie seine gestalterische und architektonische Haltung fort und entwickelt das Büro verantwortungsvoll in die Zukunft.

Die Moderation des Abends lag in den Händen von Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Fachzeitschrift Bauwelt.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus

PETER ZIRKEL

PETER ZIRKEL ARCHITEKTEN, DRESDEN
Peter Zirkel ist seit 1995 als freischaffender Architekt in Dresden tätig. Er studierte nach einer Ausbildung im Zimmererhandwerk an der TU Kaiserslautern, der TU Delft (NL) und der TU Darmstadt Architektur (Diplom 1994) und machte sich danach selbständig. Parallel dazu war er von 1996 bis 2000 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Wohnbauten an der TU Dresden.

„In sich schlüssige Architektur dient nicht sich selbst. Sie bietet Ansätze, verstanden und gemocht zu werden. Die Arbeitsweise unseres Büros heischt nicht nach Aufmerksamkeit, die über die Kernkompetenz als Architekturschaffende hinausgeht. Gute Architektur zu schaffen bedeutet, dass ein Bauwerk sich aneignen lässt – im besten Fall von Entstehen bis Stehen als Agent für gelebte Baukultur wirkt und einlädt, sich mit dem Gebäude und den Themen, die es umranken, auseinanderzusetzen.“

www.peterzirkel.de

BIld: © Peter Zirkel Architekten

KATRIN LEERS-KULKA

PETER KULKA ARCHITEKTUR, DRESDEN
Katrin Leers-Kulka ist Inhaberin des Architekturbüros Peter Kulka Architektur, dessen Entwicklung sie seit vielen Jahren maßgeblich prägt. Geboren 1975 in Dresden, absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Bauzeichnerin, bevor sie von 1998 bis 2003 Architektur an der TU Dresden studierte. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie ab 2001 im Büro von Peter Kulka, absolvierte 2003 ihr Diplom bei Prof. Lorenzen und stieg anschließend fest in Kulkas Team ein. Mit ihrer tiefen Verwurzelung in der Architektur und ihrer langjährigen Erfahrung übernahm sie 2012 die Geschäftsführung des Kölner Standortes. Im Jahr 2020 wurde sie Gesellschafterin des Büros für alle drei Standorte in Dresden, Frankfurt und Köln. 2022 wurde sie in den BDA berufen. Seit 2024 führt sie das Werk von Peter Kulka allein weiter - mit der Übernahme der Urheberrechte setzt sie seine gestalterische und architektonische Haltung fort und entwickelt das Büro verantwortungsvoll in die Zukunft.

„Architektur ist nie ganz perfekt. Aber sie muss stark und kraftvoll sein – gleichzeitig tolerant, anpassungsfähig und offen für Wandel bleiben. Ich handle, um Wege zu finden. Für Räume mit Bedeutung. Für Architektur mit Haltung. Für ein gutes Miteinander – heute und morgen.“

www.peterkulka.de

BIld: © Peter Kulka Architektur

MODERATION

Die Veranstaltung wurde moderiert von Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Architektur-Zeitschrift Bauwelt.

Die Bauwelt ist ein Forum für Analysen und Kommentare zu Fragen der Architektur und des Städtebaus. Sie ist ein Meinungs- und Tendenz-Medium, sie generiert ihre Relevanz aus der Diskussion, Bewertung und Einordnung aktueller Architektur-, Städtebau- und baupolitischer Themen.

www.bauwelt.de

BIld: © Jasmin Schuller

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