FREIBURG, 09.07.2026
ZUSAMMENLEBEN GESTALTEN | Der Wohnungsbau zwischen Krise und Chance
Am 9. Juli waren die JUNG Architekturgespräche bereits zum fünften Mal in Freiburg zu Gast. Der Abend im Kreativpark Lokhalle fand in enger Partnerschaft mit dem Architekturforum Freiburg statt und stand in diesem Jahr unter dem Motto Zusammenleben gestalten. Dazu hatten wir drei Architektinnen und Architekten eingeladen, die sich sowohl praktisch als auch theoretisch mit dem zeitgenössischen deutschen Wohnungsbau beschäftigen.
Unsere Gäste auf dem Podium waren Sebastian Kofink von Buero Kofink Schels aus München, Angelika Hinterbrandner aus Berlin, Policy Lead Bauen & Wohnen der Bauwende Allianz von ProjectTogether, sowie Marc Frohn von FAR frohn&rojas, ebenfalls aus Berlin.
Den Abend moderierte Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Berliner Bauwelt.
Unsere Gäste auf dem Podium waren Sebastian Kofink von Buero Kofink Schels aus München, Angelika Hinterbrandner aus Berlin, Policy Lead Bauen & Wohnen der Bauwende Allianz von ProjectTogether, sowie Marc Frohn von FAR frohn&rojas, ebenfalls aus Berlin.
Den Abend moderierte Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Berliner Bauwelt.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
SEBASTIAN KOFINK
BUERO KOFINK SCHELS, MÜNCHEN
Sebastian Kofink, Jahrgang 1984, hat eine Ausbildung zum Zimmerer absolviert und im Anschluss Architektur und Innenarchitektur studiert. Von 2012 bis 2014 war er Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten und von 2015 bis 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren – jeweils an der TU München. 2014 gründete er Buero Kofink Schels. 2018 folgte die Berufung in den BDA; seit 2022 ist er Mitglied des AKJAA, des Arbeitskreises junger Architektinnen und Architekten im BDA. Er war Gastprofessor an der TU München und wurde 2025 zum Professor für Material und Konstruktion an der Technischen Hochschule Nürnberg berufen.
„Das Hinterfragen gängiger Standards und konventioneller Arbeitsweisen ist stets Teil unserer Praxis. Uns interessiert, wie wir bautechnische Anforderungen, ökonomische und ökologische Zwänge sowie gesellschaftliche Herausforderungen nutzen, um aus diesem vermeintlichen Korsett im Sinne eines „poetischen Pragmatismus“ angemessene Lösungen zu entwickeln. Die größten Potentiale sehen wir dabei in der Robustheit der Architektur. Die Resilienz von Raum, Material und Konstruktion erscheint uns dabei als das wirklich Nachhaltige und Zukunftsweisende.“
www.kofinkschels.de
BIld: © Sebastian Schels
„Das Hinterfragen gängiger Standards und konventioneller Arbeitsweisen ist stets Teil unserer Praxis. Uns interessiert, wie wir bautechnische Anforderungen, ökonomische und ökologische Zwänge sowie gesellschaftliche Herausforderungen nutzen, um aus diesem vermeintlichen Korsett im Sinne eines „poetischen Pragmatismus“ angemessene Lösungen zu entwickeln. Die größten Potentiale sehen wir dabei in der Robustheit der Architektur. Die Resilienz von Raum, Material und Konstruktion erscheint uns dabei als das wirklich Nachhaltige und Zukunftsweisende.“
www.kofinkschels.de
BIld: © Sebastian Schels
ANGELIKA HINTERBRANDNER
ARCHITECTURE – POLITICS – COMMUNICATION, BERLIN
Angelika Hinterbrandner arbeitet an der Schnittstelle von Architektur, Politik und strategischer Kommunikation. Sie versteht den gebauten Raum als zentrale Schnittstelle gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Aktuell ist sie Policy Lead Bauen & Wohnen der Bauwende-Allianz von ProjectTogether und arbeitet an bezahlbarem Wohnen innerhalb planetarer Grenzen. Zuvor leitete sie als wissenschaftliche Büroleiterin/Policy Advisor das Bundestagsbüro von Kassem Taher Saleh, Sprecher für Bauen und Wohnen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2019 ist sie Mitherausgeberin von kntxtr. Frühere Stationen führten sie an das Departement Architektur der ETH Zürich sowie zu ARCH+ und Brandlhuber+.
„Angelika Hinterbrandner versteht Architektur und den gebauten Raum als zentrale Schnittstellen gesellschaftlicher Transformation. In ihrer Arbeit entwickelt sie Strategien, um die Bauwende als sozialökologische Transformation voranzutreiben. Durch die Vernetzung von Forschung, Politik und Praxis trägt sie dazu bei, dass Architektur nicht nur gebaut, sondern auch gedacht wird – als Werkzeug für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft.“
www.ahinterbrandner.com
BIld: © Oliver Magda
„Angelika Hinterbrandner versteht Architektur und den gebauten Raum als zentrale Schnittstellen gesellschaftlicher Transformation. In ihrer Arbeit entwickelt sie Strategien, um die Bauwende als sozialökologische Transformation voranzutreiben. Durch die Vernetzung von Forschung, Politik und Praxis trägt sie dazu bei, dass Architektur nicht nur gebaut, sondern auch gedacht wird – als Werkzeug für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft.“
www.ahinterbrandner.com
BIld: © Oliver Magda
MARC FROHN
FAR FROHN&ROJAS, BERLIN/SANTIAGO DE CHILE
Marc Frohn und Mario Rojas haben das Büro FAR frohn&rojas, das vernetzt zwischen Berlin und Santiago de Chile arbeitet, 2005 gegründet. Marc Frohn hat an der RWTH Aachen, der Universitá degli Studi Federico II in Neapel, der University of Houston und der Rice University in Houston studiert. Neben seiner Bürotätigkeit ist er auch in Lehre und Forschung aktiv: zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen, als Gastprofessor am SCI-Arc in Los Angeles, am Royal College of Art in London und seit 2014 als Professor am KIT in Karlsruhe.
„Als Büro, das vernetzt zwischen zwei Kontinenten arbeitet, agieren wir in beiden Welten gleichzeitig als Insider, eingebettet in die Produktionsbedingungen vor Ort, und als Außenseiter mit einem unbedarften und distanzierten Blick auf die Realitäten. Dieser stereoskope Blick stärkt unser Interesse am gestalterischen Potenzial der „Tiefenstrukturen“ der Architektur: der rechtlichen und finanziellen Zwänge, der Wünsche, die auf Architektur projiziert werden, der Machtstrukturen sowie der technologischen, ökologischen, materiellen und institutionellen Rahmenbedingungen, die die gebaute Umwelt prägen.“
www.f-a-r.net
BIld: © FAR frohn&roja
„Als Büro, das vernetzt zwischen zwei Kontinenten arbeitet, agieren wir in beiden Welten gleichzeitig als Insider, eingebettet in die Produktionsbedingungen vor Ort, und als Außenseiter mit einem unbedarften und distanzierten Blick auf die Realitäten. Dieser stereoskope Blick stärkt unser Interesse am gestalterischen Potenzial der „Tiefenstrukturen“ der Architektur: der rechtlichen und finanziellen Zwänge, der Wünsche, die auf Architektur projiziert werden, der Machtstrukturen sowie der technologischen, ökologischen, materiellen und institutionellen Rahmenbedingungen, die die gebaute Umwelt prägen.“
www.f-a-r.net
BIld: © FAR frohn&roja
MODERATION
Die Veranstaltung wurde moderiert von Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Architektur-Zeitschrift Bauwelt.
Die Bauwelt ist ein Forum für Analysen und Kommentare zu Fragen der Architektur und des Städtebaus. Sie ist ein Meinungs- und Tendenz-Medium, sie generiert ihre Relevanz aus der Diskussion, Bewertung und Einordnung aktueller Architektur-, Städtebau- und baupolitischer Themen.
www.bauwelt.de
BIld: © Jasmin Schuller
Die Bauwelt ist ein Forum für Analysen und Kommentare zu Fragen der Architektur und des Städtebaus. Sie ist ein Meinungs- und Tendenz-Medium, sie generiert ihre Relevanz aus der Diskussion, Bewertung und Einordnung aktueller Architektur-, Städtebau- und baupolitischer Themen.
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BIld: © Jasmin Schuller