HAMBURG, 16.10.2025
DIE NEUE WOHNUNGSFRAGE | Wege aus der Krise?
Am 16. Oktober 2025 fanden die JUNG Architekturgespräche zum 17. Mal in der Hansestadt Hamburg statt. Der Abend in der Freien Akademie der Künste stand unter dem Motto Die neue Wohnungsfrage. Unsere Gäste in diesem Jahr waren Sascha Zander und Christian Roth vom Berliner Architekturbüro zanderroth, Lisa Yamaguchi vom Münchner Büro dreisterneplus sowie Hans Drexler vom Frankfurter Büro DGJ Architektur. Vor ausverkauftem Haus sprachen wir mit ihnen über mögliche Wege aus der aktuellen Wohnungsbaukrise in Deutschland.
Die Moderation des Abends lag in den Händen des stellvertretenden Bauwelt-Chefredakteurs Jan Friedrich.
Die Moderation des Abends lag in den Händen des stellvertretenden Bauwelt-Chefredakteurs Jan Friedrich.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
SASCHA ZANDER & CHRISTIAN ROTH
ZANDERROTH, BERLIN
zanderroth wurde 1999 von Sascha Zander und Christian Roth in Berlin gegründet und entwickelt seit dem Wohnungsbauten in allen Größenordnungen von der Blockrandschließung über Siedlungen bis hin zu Stadterweiterungen. Bekannt wurde zanderroth durch architektonisch anspruchsvolle und innovative Wohnungsbauprojekte in Berlin. Dabei musste das Büro lernen, dass für ein optimales Ergebnis das Verständnis der gesamten Wertschöpfung einer Immobilie notwendig ist. Deshalb stehen neben dem Lebenswert, Qualität und Nachhaltigkeit in allen Maßstäben die Umsetzbarkeit und Finanzierung gleichberechtigt im Fokus der Arbeit von zanderroth.
„Wer sich heute in Deutschland für ambitionierten zeitgenössischen Wohnungsbau interessiert, kommt an zanderroth nicht vorbei.“ (Andreas Ruby)
www.zanderroth.de
„Wer sich heute in Deutschland für ambitionierten zeitgenössischen Wohnungsbau interessiert, kommt an zanderroth nicht vorbei.“ (Andreas Ruby)
www.zanderroth.de
BIld: © zanderroth
LISA YAMAGUCHI
DREISTERNEPLUS, MÜNCHEN
Lisa Yamaguchi ist Architektin aus München und leitet mit ihren Partnern das Architekturbüro dreisterneplus. Nach dem Studium an der Uni Karlsruhe (2004) arbeitet sie bei Janson + Wolfrum Architektur und Stadtplanung in München und seit 2006 bei Meili, Peter, ebenfalls in München (heute dreisterneplus). Seit 2011 ist sie in der Lehre tätig. Zwischen 2023 und 2025 war sie Professorin für Integral Architecture an der TU Graz. Seit 2025 ist sie Professorin für Entwerfen und Konstruieren an der OTH Regensburg.
„Alles wird anders und alles bleibt gleich. Mit jedem Projekt gilt es von Neuem, das Zusammenspiel zwischen offenen und geschlossenen, öffentlichen und privaten Räumen neu und verantwortungsvoll zu entwickeln. Wir schaffen Schwellenräume und Übergänge, die Ausdruck der ambivalenten Bedürfnisse des Menschen sind. Dabei bedienen wir uns am reichhaltigen Repertoire unserer Architekturgeschichte und erzählen diese weiter.“
www.dreisterneplus.de
„Alles wird anders und alles bleibt gleich. Mit jedem Projekt gilt es von Neuem, das Zusammenspiel zwischen offenen und geschlossenen, öffentlichen und privaten Räumen neu und verantwortungsvoll zu entwickeln. Wir schaffen Schwellenräume und Übergänge, die Ausdruck der ambivalenten Bedürfnisse des Menschen sind. Dabei bedienen wir uns am reichhaltigen Repertoire unserer Architekturgeschichte und erzählen diese weiter.“
www.dreisterneplus.de
BIld: © dreisterneplus
HANS DREXLER
DGJ ARCHITEKTUR, FRANKFURT AM MAIN
Hans Drexler studierte Architektur an der TU Darmstadt, an der Städelschule in Frankfurt am Main sowie an der ETH Zürich, wo er 1998 seine Diplomarbeit abschloss. 1999 gründete er mit zwei weiteren Partnern die DGJ Architektur GmbH in Frankfurt am Main. DGJ Architektur konzentriert sich auf nachhaltige, energiesuffiziente Architektur und entwirft Gebäude nach höchsten Standards in Architektur, Detailausführung und Umweltfreundlichkeit. Neben dem nachhaltigen Entwerfen und Bauen gehört die Forschungstätigkeit zu nachhaltiger Architektur, Suffizienz im Verbrauch von Ressourcen und zu innovativem Holzbau zum Profil von DGJ Architektur und Hans Drexler. Im Sommer 2024 wurde Hans Drexler als ordentlicher Professor an die Universität Siegen berufen.
„Die soziale Dimension spielt eine wesentliche Rolle für die Nachhaltigkeit von Gebäuden. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sehe ich als berufliche Verantwortung der Architektur gegenüber der Gesellschaft. Gebäude müssen von den BewohnerInnen wertgeschätzt werden und deren Anforderungen erfüllen, um ihre Langlebigkeit zu gewährleisten. Deshalb arbeiten wir in partizipativen Planungs- und Bauprozessen an neuen Wohnkonzepten und innovativen Ideen.“
www.dgj.eu
„Die soziale Dimension spielt eine wesentliche Rolle für die Nachhaltigkeit von Gebäuden. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sehe ich als berufliche Verantwortung der Architektur gegenüber der Gesellschaft. Gebäude müssen von den BewohnerInnen wertgeschätzt werden und deren Anforderungen erfüllen, um ihre Langlebigkeit zu gewährleisten. Deshalb arbeiten wir in partizipativen Planungs- und Bauprozessen an neuen Wohnkonzepten und innovativen Ideen.“
www.dgj.eu
BIld: © DGJ Architektur
MODERATION
Die Moderation des Abends lag in den Händen des stellvertretenden Bauwelt-Chefredakteurs Jan Friedrich.
Die Bauwelt ist ein Forum für Analysen und Kommentare zu Fragen der Architektur und des Städtebaus. Sie ist ein Meinungs- und Tendenz-Medium, sie generiert ihre Relevanz aus der Diskussion, Bewertung und Einordnung aktueller Architektur-, Städtebau- und baupolitischer Themen.
www.bauwelt.de
Die Bauwelt ist ein Forum für Analysen und Kommentare zu Fragen der Architektur und des Städtebaus. Sie ist ein Meinungs- und Tendenz-Medium, sie generiert ihre Relevanz aus der Diskussion, Bewertung und Einordnung aktueller Architektur-, Städtebau- und baupolitischer Themen.
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BIld: © Jasmin Schuller