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HANNOVER, 12.02.2026

SCHULE MACHEN | Innovative und nachhaltige Bildungsbauten
2026 feiern die JUNG Architekturgespräche ihr 20-jähriges Jubiläum. Netzwerke aufbauen, sich informieren und unterhalten lassen und in entspannter Atmosphäre fachlich diskutieren – dafür steht unser Format auch in Zukunft.

Am 12. Februar waren die JUNG Architekturgespräche zum vierten Mal in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover zu Gast. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesverband des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten luden wir unter dem Motto Schule machen in den Calder-Saal des Sprengel Museums. Mit unseren Gästen diskutierten wir über die Bildungsbauten der Zukunft. Wie sehen innovative und nachhaltige Architekturkonzepte für Kindergärten und Schulen aus?

Impulsvorträge kamen u. a. von Christopher Frett von Bruncken Frett Architekten aus Köln. Neben der Planung und Realisierung zeitgenössischer Bildungsbauten hat sich sein Architekturbüro vor allem auf Beratungs- und Serviceleistungen rund um das Thema Schulbau spezialisiert. Karin Meid-Bächle von bächlemeid architekten aus Konstanz stellte ihr vielfach ausgezeichnetes Projekt eines kombinierten Feuerwehrhauses mit Kindertagesstätte in Waldshut vor. Last but not least durften wir Anna Popelka und Georg Poduschka vom Architekturbüro PPAG architects aus Wien auf dem Podium begrüßen. Mit ihrem wegweisenden Schulneubau in der Berliner Allee der Kosmonauten haben sie es in die Runde der Finalisten zum DAM Preis 2026 geschafft.

Zu der im Anschluss an die Vorträge stattfindenden Podiumsdiskussion durften wir außerdem Tatjana Sabljo, die Vorsitzende des BDA Landesverband Niedersachsen, begrüßen. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des BDA.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus

ANNA POPELKA &
GEORG PODUSCHKA

PPAG ARCHITECTS, WIEN (AT)
PPAG besteht aus Anna Popelka, Georg Poduschka und ihrem Team, mit Büros in Wien und Berlin. Seit der Gründung 1995 arbeitet das Büro kontinuierlich im Feld der Forschung und Entwicklung von Architektur im weitesten Sinn, mit dem Anspruch, Innovation auch zu realisieren. Es geht dabei um die permanente Ausformulierung des gesellschaftsrelevanten Notwendigen Neuen in der Architektur.

„Der Schulbau der letzten 15 Jahre kann als Role Model fürs Notwendige Neue dienen: Wenn sich durch Ganztag, neue Unterrichtsmethoden und geänderte Bildungsziele der Alltag in der Schule komplett ändert, sieht die Schule notwendigerweise anders aus. Möge die Architektur der Klimawende denselben begeisternden Durchbruch schaffen!“

www.ppag.at

BIld: © Franz Pfluegl

KARIN MEID-BÄCHLE

BÄCHLEMEID ARCHITEKTEN, KONSTANZ / BERLIN
Karin Meid-Bächle studierte an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz und arbeitete im Anschluss daran in verschiedenen renommierten Büros am Bodensee und in Zürich. Mit den Partnern Martin Bächle und Julian Bächle führt sie das Büro bächlemeid architekten. Sie ist aktiv tätig als Gastkritikerin an verschiedenen Hochschulen, Gestaltungsbeirätin in Vorarlberg und Jurorin in Preisgerichten.

„Die Gebäude und Entwürfe von Karin Meid-Bächle, Martin Bächle und Julian Bächle stehen für eine Architektur der präzisen Harmonie. Aus der subtilen Ortsanalyse, einer modernen Interpretation von Bestehendem und dem Suchen nach einem originären Architekturansatz für die jeweilige Aufgabe entstehen besondere Architekturarbeiten, die dem Stadt- und Landraum neue Qualitäten geben.“

www.baechlemeid.de

BIld: © Kreativ Kompanie

CHRISTOPHER FRETT

BRUNCKEN FRETT ARCHITEKTEN, KÖLN
Christopher Frett ist Mitgründer von Bruncken Frett Architekten BDA in Köln. Nach einem Bachelorabschluss in Forstwissenschaften und Waldökologie studierte er Architektur und arbeitete in Büros in den USA, Österreich und Deutschland. Sein besonderes Interesse gilt der Wechselwirkung zwischen gebauter Umwelt und gesellschaftlichem Raum – in Bildungsräumen verdichtet sich dies auf besondere Weise.

„Architektur ist für mich eine soziale Praxis. Der Mensch steht im Mittelpunkt – als Ausgangspunkt, Weg und Ziel. Vielfalt, Anpassungsfähigkeit und Zusammenarbeit prägen meine Haltung. Ich sehe Gestaltung als Raum des Austauschs, in dem Ideen wachsen und Zukunft gemeinsam entsteht.“

www.brunckenfrett.de

BIld: © Patricia Kühfuss

TATJANA SABLJO

BDA NIEDERSACHSEN, HANNOVER
Die 49-jährige Architektin ist seit 2024 Landesvorsitzende des BDA Niedersachsen, Professorin für Kontextuelles Entwerfen und Konstruieren und leitet das Büro SABLJO Architekten BDA. Sie ist beratendes Mitglied im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss Hannover sowie Mitinitiatorin des Stadtexperiments „aufhof“ in einem leerstehenden Kaufhaus.

www.bda-niedersachsen.de

BIld: © Julian Martitz

MODERATION

Die Veranstaltung wurde moderiert von Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten.

www.bda-bund.de

BIld: © Till Budde

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