MÜNCHEN, 13.11.2025
WAS BRINGT DIE ZUKUNFT? | Neue digitale Technologien in Entwurf und Praxis
Auch 2025 durften wir Sie wieder zu den JUNG Architekturgesprächen begrüßen: Am 13. November gastierte unser Veranstaltungsformat bereits zum zwölften Mal in München. Der Abend im Künstlerhaus am Lenbachplatz stand in diesem Jahr unter dem Motto „Was bringt die Zukunft?“ Gemeinsam mit unseren Gästen konnten wir über neue digitale Technologien sprechen, die aktuell Einzug in Architektur und Innenarchitektur halten. Welche Anwendungsfälle für Künstliche Intelligenz gibt es bereits? Wohin werden sich Architektur-spezifische KI-Anwendungen entwickeln? Und was sind die Chancen und Gefahren, die sich dabei für Entwurf und Praxis ergeben?
Freuen durften sich unsere Gäste unter anderem auf einen Impuls-Vortrag von Mari Randsborg, CEO des Kopenhagener Architekturbüros Cobe. Sie begreift die Integration datengestützter Modelle in den Planungsprozess als Grundlage für intelligentere und nachhaltigere Städte. Auf dem Podium begrüßten wir zudem Florian Beck. Er ist Associate Partner von blocher partners und unterrichtet am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren an der TU München. In Praxis und Lehre geht er der Frage nach, welchen Einfluss die digitale Transformation auf den kreativen Akt des Entwerfens besitzt. Last but not least erlebten wir den Berliner Architekten und Designer Fabian Freytag von Fabian Freytag Studio. Er nutzt intensiv KI-unterstützte Bildgebungsverfahren zur Visualisierung von Entwürfen. In der Kombination mit anderen Techniken entstehen höchst verführerische Architektur- und Raum-Visionen.
Die Moderation des Abends lag in den Händen der Münchner Architekturjournalistin Katharina Matzig.
Freuen durften sich unsere Gäste unter anderem auf einen Impuls-Vortrag von Mari Randsborg, CEO des Kopenhagener Architekturbüros Cobe. Sie begreift die Integration datengestützter Modelle in den Planungsprozess als Grundlage für intelligentere und nachhaltigere Städte. Auf dem Podium begrüßten wir zudem Florian Beck. Er ist Associate Partner von blocher partners und unterrichtet am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren an der TU München. In Praxis und Lehre geht er der Frage nach, welchen Einfluss die digitale Transformation auf den kreativen Akt des Entwerfens besitzt. Last but not least erlebten wir den Berliner Architekten und Designer Fabian Freytag von Fabian Freytag Studio. Er nutzt intensiv KI-unterstützte Bildgebungsverfahren zur Visualisierung von Entwürfen. In der Kombination mit anderen Techniken entstehen höchst verführerische Architektur- und Raum-Visionen.
Die Moderation des Abends lag in den Händen der Münchner Architekturjournalistin Katharina Matzig.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
MARI RANDSBORG
COBE, KOPENHAGEN (DK)
Mari Randsborg ist Geschäftsführerin des dänischen Architekturbüros Cobe, das 2006 von Dan Stubbergaard gegründet wurde und heute für visionäre und nachhaltige Projekte in den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Architektur bekannt ist. Mari Randsborg hat an der Royal Danish Academy of Fine Arts Architektur studiert und leitet seit mehr als 20 Jahren Unternehmen aus dem Kreativbereich. Vor Cobe war Mari Randsborg unter anderem Geschäftsführerin und Miteigentümerin von e-Types, einer der führenden Markenagenturen in Skandinavien. Mari Randsborg ist derzeit stellvertretende Vorsitzende des Industrieverbands der dänischen Dienstleistungsunternehmen, Vizepräsidentin der Markenagentur Kontrapunkt A/S, Vorstandsmitglied des Haushaltswarenherstellers VIPP A/S und Vorstandsmitglied der Kunstinstitution Copenhagen Contemporary.
„BIM (Building Information Modeling) und LIM (Landscape Information Modeling) verändern die Art und Weise, wie wir Stadt- und Landschaftsprojekte konzipieren, kommunizieren und koordinieren. Durch die Integration von datenintensiven Modellen in den Planungsprozess gewinnen wir Klarheit, Präzision und interdisziplinäre Zusammenarbeit – und legen damit den Grundstein für intelligentere und nachhaltigere Städte.“
www.cobe.dk
Bild: © Cobe
„BIM (Building Information Modeling) und LIM (Landscape Information Modeling) verändern die Art und Weise, wie wir Stadt- und Landschaftsprojekte konzipieren, kommunizieren und koordinieren. Durch die Integration von datenintensiven Modellen in den Planungsprozess gewinnen wir Klarheit, Präzision und interdisziplinäre Zusammenarbeit – und legen damit den Grundstein für intelligentere und nachhaltigere Städte.“
www.cobe.dk
Bild: © Cobe
FLORIAN BECK
BLOCHER PARTNERS | TUM, MÜNCHEN
Florian Beck studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, am IIT in Chicago und an der Graduate School of Design der Harvard University. In über 30 Jahren Planungstätigkeit – als freier Architekt sowie in der Partnerschaft großer Architekturbüros – hat er zahlreiche große und kleine Projekte in Europa, Asien und im Mittleren Osten realisiert. Er lehrt seit vielen Jahren an verschiedenen Hochschulen und ist seit 2018 Lecturer am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren der TU München, wo er ein Seminar mit wechselnden, aktuellen gesellschaftlichen Themen im konzeptionellen Entwerfen unterrichtet. Er ist Associate Partner von blocher partners und leitet den Standort München. An der Jianzhu University in Shenyang, China unterhält er derzeit eine Gastprofessur in Architecture und Urban Planning.
„The Times They Are A-Changing, sang Bob Dylan 1964. Die Zeiten sind von jeher in einem Wandel, wir haben diesen durch die Digitalisierung nur derart rapide beschleunigt, dass wir nun selbst kaum noch mithalten können. Die neuen Tools für Gestaltung und Planung müssen uns aber keine Sorgen bereiten. Ich stehe diesen sehr aufgeschlossen und mit großer Neugierde gegenüber; bieten diese doch enorme kreative Potentiale und schnelle Lösungsvorschläge. Was wir jetzt brauchen, ist ein neues Denken zum Anders Planen! Ein Ansatz ist das - Always Beta Prinzip. Entwerfen heißt immer Entscheiden – die Idee und Regie des Werks bleiben damit auch weiterhin beim Architekten.“
www.blocherpartners.com | www.arc.ed.tum.de
Bild: © Olaf Becker
„The Times They Are A-Changing, sang Bob Dylan 1964. Die Zeiten sind von jeher in einem Wandel, wir haben diesen durch die Digitalisierung nur derart rapide beschleunigt, dass wir nun selbst kaum noch mithalten können. Die neuen Tools für Gestaltung und Planung müssen uns aber keine Sorgen bereiten. Ich stehe diesen sehr aufgeschlossen und mit großer Neugierde gegenüber; bieten diese doch enorme kreative Potentiale und schnelle Lösungsvorschläge. Was wir jetzt brauchen, ist ein neues Denken zum Anders Planen! Ein Ansatz ist das - Always Beta Prinzip. Entwerfen heißt immer Entscheiden – die Idee und Regie des Werks bleiben damit auch weiterhin beim Architekten.“
www.blocherpartners.com | www.arc.ed.tum.de
Bild: © Olaf Becker
FABIAN FREYTAG
FABIAN FREYTAG STUDIO, BERLIN
Fabian Freytag, geboren 1984 in Hamburg, ist Architekt und Designer. Er studierte von 2004 bis 2010 Architektur an der Universität der Künste Berlin und schloss sein Studium mit einem Diplom ab. Direkt im Anschluss gründete er Fabian Freytag Studio, ein interdisziplinäres Büro für Architektur, Interior Design und visuelle Gestaltung mit Sitz in Berlin. Das Studio ist bekannt für seine expressiven, farbintensiven und raumgreifenden Entwürfe, die sich bewusst von normierten Designstandards abheben. Freytags Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Technologie und sind oft geprägt von einem sinnlich-provokativen Gestaltungsansatz. Er wurde in die AD100 (Architectural Digest) aufgenommen und 2025 zum Ambiente Designer of the Year ernannt.
„Seit 2023 integrieren wir aktiv Künstliche Intelligenz in alle Entwurfsprozesse. Für mich ist KI kein Ersatz für Kreativität, sondern ein neues Werkzeug, um über bereits bekannte Gestaltungshorizonte hinauszudenken. KI ist wie ein zusätzlicher Arm, der sich aus dem kollektiven Wissen der Designgeschichte speist. Sie hilft, das Unentdeckte sichtbar zu machen.“
www.fabianfreytag.com
Bild: © Birk Alisch
„Seit 2023 integrieren wir aktiv Künstliche Intelligenz in alle Entwurfsprozesse. Für mich ist KI kein Ersatz für Kreativität, sondern ein neues Werkzeug, um über bereits bekannte Gestaltungshorizonte hinauszudenken. KI ist wie ein zusätzlicher Arm, der sich aus dem kollektiven Wissen der Designgeschichte speist. Sie hilft, das Unentdeckte sichtbar zu machen.“
www.fabianfreytag.com
Bild: © Birk Alisch
MODERATION
Die Veranstaltung wurde moderiert von der Münchner Architekturjournalistin Katharina Matzig.
Katharina Matzig, Jahrgang 1968, hat an der TU Braunschweig Architektur studiert. Sie war Praktikantin bei der Bauwelt und Online-Redakteurin bei Baunetz in Berlin. Inzwischen leitet sie das Referat Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Architektenkammer. Sie schreibt Texte für Fachmagazine und Tageszeitungen und war von 2017 bis 2023 Jurorin und Autorin der Reihe „Häuser des Jahres“ beim Callwey Verlag.
Bild: © Katharina Matzig
Katharina Matzig, Jahrgang 1968, hat an der TU Braunschweig Architektur studiert. Sie war Praktikantin bei der Bauwelt und Online-Redakteurin bei Baunetz in Berlin. Inzwischen leitet sie das Referat Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Architektenkammer. Sie schreibt Texte für Fachmagazine und Tageszeitungen und war von 2017 bis 2023 Jurorin und Autorin der Reihe „Häuser des Jahres“ beim Callwey Verlag.
Bild: © Katharina Matzig