STUTTGART, 15.01.2026
EIN ZUHAUSE GEBEN | Innovative, soziale und nachhaltige Wohnbauten
Am 15. Januar gastierten die Architekturgespräche bereits zum 14. Mal in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Der Abend in der Staatsgalerie stand in diesem Jahr unter dem Motto Ein Zuhause geben. Drei renommierte deutsche Architekturbüros, die sich mit innovativen, sozialen und nachhaltigen Wohnprojekten beschäftigen, hatten wir dazu eingeladen.
Antje Freiesleben vom Berliner Architekturbüro Modersohn & Freiesleben stellte unter anderem das Projekt „Haus im Park“ vor, einen zeitgemäßen Holzhybrid-Bau auf einem parkartigen Grundstück in Berlin-Pankow für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung. Aus Köln begrüßten wir die Architekten Sven Aretz und Jakob Dürr von Aretz Dürr Architektur. Mit ihrem Projekt „Wohnen F // 9“, einem modularen Wohnungsbau im dichten Geflecht der Kölner Altstadt, sind sie aktuell als Finalisten für den DAM Preis 2026 nominiert. Last but not least durften wir die Architektinnen Gesche Bengtsson, Elena Masla und Zora Syren vom noch jungen Münchner Architekturbüro etal. auf dem Podium erleben. Ihr „Robustes Haus“, ein Mehrgenerationenhaus in der Görzer Straße, ist der erste Neubau des Mietshäuser Syndikat in der bayrischen Landeshauptstadt und wurde u.a. mit dem Bauwelt-Preis „Das erste Haus“ ausgezeichnet.
Die Moderation des Abends lag in den Händen von Petra Stephan, Chefredakteurin des Architekturmagazins AIT.
Antje Freiesleben vom Berliner Architekturbüro Modersohn & Freiesleben stellte unter anderem das Projekt „Haus im Park“ vor, einen zeitgemäßen Holzhybrid-Bau auf einem parkartigen Grundstück in Berlin-Pankow für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung. Aus Köln begrüßten wir die Architekten Sven Aretz und Jakob Dürr von Aretz Dürr Architektur. Mit ihrem Projekt „Wohnen F // 9“, einem modularen Wohnungsbau im dichten Geflecht der Kölner Altstadt, sind sie aktuell als Finalisten für den DAM Preis 2026 nominiert. Last but not least durften wir die Architektinnen Gesche Bengtsson, Elena Masla und Zora Syren vom noch jungen Münchner Architekturbüro etal. auf dem Podium erleben. Ihr „Robustes Haus“, ein Mehrgenerationenhaus in der Görzer Straße, ist der erste Neubau des Mietshäuser Syndikat in der bayrischen Landeshauptstadt und wurde u.a. mit dem Bauwelt-Preis „Das erste Haus“ ausgezeichnet.
Die Moderation des Abends lag in den Händen von Petra Stephan, Chefredakteurin des Architekturmagazins AIT.
Impressionen
Fotografie: Tim Dornaus
ANTJE FREIESLEBEN
MODERSOHN & FREIESLEBEN, BERLIN
Antje Freiesleben, Jahrgang 1965, schloss 1992 ihr Architekturstudium an der UdK Berlin mit Diplom ab. Zwei Jahre später gründete sie gemeinsam mit Johannes Modersohn das Architekturbüro Modersohn & Freiesleben in Berlin. Von 1998 bis 2004 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UdK Berlin und hatte von 2006 bis 2007 einen Lehrauftrag an der HCU Hamburg. Es folgten Gast- und Vertretungsprofessuren an der Bauhaus-Universität Weimar (2010), der Università di Bologna (2018, 2024) sowie der Universität Siegen (2017-2022). 2007 erhielt sie ein Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo Rom / Casa Baldi.
„Für uns sind Gebäude Gebrauchsgegenstände zum Leben. Sie sind von Menschen für Menschen erdacht und gebaut. Unsere Prämissen sind deshalb der menschliche Maßstab und der Gebrauch des Gebäudes. Wir planen und bauen mit den sich stetig verändernden Gegebenheiten für das Leben. Es gibt Vieles am Bauen, was konstant bleibt; Einiges, was sich schnell ändert; und Manches, was neu hinzukommt. An diesen Prozessen arbeiten wir – mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen und unseren Kenntnissen – für uns Alle.“
www.mofrei.de
Bild: © Modersohn & Freiesleben
„Für uns sind Gebäude Gebrauchsgegenstände zum Leben. Sie sind von Menschen für Menschen erdacht und gebaut. Unsere Prämissen sind deshalb der menschliche Maßstab und der Gebrauch des Gebäudes. Wir planen und bauen mit den sich stetig verändernden Gegebenheiten für das Leben. Es gibt Vieles am Bauen, was konstant bleibt; Einiges, was sich schnell ändert; und Manches, was neu hinzukommt. An diesen Prozessen arbeiten wir – mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen und unseren Kenntnissen – für uns Alle.“
www.mofrei.de
Bild: © Modersohn & Freiesleben
SVEN ARETZ & JAKOB DÜRR
ARETZ DÜRR ARCHITEKTUR, KÖLN
Aretz Dürr Architektur wurde 2019 von Sven Aretz und Jakob Dürr in Köln gegründet. Sven Aretz (Jg. 1988) studierte Architektur an der RWTH Aachen und schloss dort 2016 mit Auszeichnung als Master of Science ab. Seit 2016 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Baukonstruktion an der RWTH Aachen. Jakob Dürr (Jg. 1980) studierte Architektur an der RWTH Aachen und der ENSAPVS Paris. 2008 schloss er sein Studium mit Diplom an der RWTH Aachen ab. 2011 gründete er sein Architekturbüro Jakob Dürr Architekten, das 2019 in Aretz Dürr Architektur überging. Seit 2016 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Baukonstruktion an der RWTH Aachen.
„Unser Büro wirkt als konstruktives Labor, in dem Impulse aus Praxis, Lehre und Forschung kontinuierlich miteinander verschmelzen. Einfachheit, Angemessenheit und Dauerhaftigkeit begegnen einem respektvollen Umgang mit Natur, Bestand und Baukultur. Im Spannungsfeld einer konstruktiven Gestaltfindung, der Komplexität des Einfachen und dem Schaffen und Ermöglichen qualitätsvoller Lebensräume, werden Standards kritisch hinterfragt und durch einfache Lösungen ersetzt.“
www.aretzduerr.de
Bild: © Aretz Dürr Architektur
„Unser Büro wirkt als konstruktives Labor, in dem Impulse aus Praxis, Lehre und Forschung kontinuierlich miteinander verschmelzen. Einfachheit, Angemessenheit und Dauerhaftigkeit begegnen einem respektvollen Umgang mit Natur, Bestand und Baukultur. Im Spannungsfeld einer konstruktiven Gestaltfindung, der Komplexität des Einfachen und dem Schaffen und Ermöglichen qualitätsvoller Lebensräume, werden Standards kritisch hinterfragt und durch einfache Lösungen ersetzt.“
www.aretzduerr.de
Bild: © Aretz Dürr Architektur
GESCHE BENGTSSON, ELENA MASLA &
ZORA SYREN
ETAL., MÜNCHEN
Das Architekturbüro etal. wurde 2021 von Gesche Bengtsson, Elena Masla und Zora Syren gegründet. Nach dem Studium in Weimar arbeiteten sie in unterschiedlichen Architekturbüros in Kopenhagen, Berlin und München. Sie lehren an der Technischen Universität München und der Universität Stuttgart und haben im Sommersemester 2026 eine Gastprofessur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) inne. Für ihr Erstlingswerk, das Mehrgenerationenhaus in der Görzer Straße in München, wurde das Büro mit dem Bauwelt Preis ausgezeichnet, erhielt eine Auszeichnung des Deutschen Architekturpreises 2025 und ist Finalist für den DAM Preis 2026.
„In unserer Arbeit beschäftigen wir uns mit der Konzeption anpassungsfähiger Räume, dabei hinterfragen wir bestehende Standards und arbeiten mit dem Vorhandenen – räumlich, materiell und klimatisch. Architektur verstehen wir vor allem als einen Prozess des Weiterbauens oder gezielten Freilegens. Uns interessieren räumliche Qualitäten, die sich erst im Gebrauch entfalten und wandeln lassen. Das einfache Fügen, die Reduktion von Materialien – jenseits von maximalem Komfort und technischer Übersteuerung, als Ästhetik des Pragmatismus, stehen dabei im Fokus.“
www.etal.cc
Bild: © Pablo Lauf
„In unserer Arbeit beschäftigen wir uns mit der Konzeption anpassungsfähiger Räume, dabei hinterfragen wir bestehende Standards und arbeiten mit dem Vorhandenen – räumlich, materiell und klimatisch. Architektur verstehen wir vor allem als einen Prozess des Weiterbauens oder gezielten Freilegens. Uns interessieren räumliche Qualitäten, die sich erst im Gebrauch entfalten und wandeln lassen. Das einfache Fügen, die Reduktion von Materialien – jenseits von maximalem Komfort und technischer Übersteuerung, als Ästhetik des Pragmatismus, stehen dabei im Fokus.“
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Bild: © Pablo Lauf
MODERATION
Die Veranstaltung wurde moderiert von Petra Stephan, der Chefredakteurin des Architekturmagazins AIT.
AIT, die große Fachzeitschrift für Architektur und Innenarchitektur, gibt im Rahmen ganzheitlicher Architekturbetrachtung dem Innenraum seine Bedeutung. Durch Inhalte, Titelgestaltung und Layout stellt AIT zehn Mal im Jahr das Thema Innenarchitektur national und international in den Vordergrund und besetzt damit im Markt der Architekturfachzeitschriften erfolgreich eine Nische.
www.ait-xia-dialog.de
Bild: © AIT
AIT, die große Fachzeitschrift für Architektur und Innenarchitektur, gibt im Rahmen ganzheitlicher Architekturbetrachtung dem Innenraum seine Bedeutung. Durch Inhalte, Titelgestaltung und Layout stellt AIT zehn Mal im Jahr das Thema Innenarchitektur national und international in den Vordergrund und besetzt damit im Markt der Architekturfachzeitschriften erfolgreich eine Nische.
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Bild: © AIT