VILNIUS, 14.05.2026
DESIGNING WITH COLOR | Between emotion, precision and spatial logic
2026 feiern die JUNG Architekturgespräche ihr 20-jähriges Jubiläum. Netzwerke aufbauen, sich informieren und unterhalten lassen und in entspannter Atmosphäre fachlich diskutieren – dafür steht unser Format auch in diesem Jahr.
Am 14. Mai fanden die Architekturgespräche erstmals in Vilnius statt. Der Abend im MO Museum stand unter dem Titel Designing with Color. Gemeinsam mit renommierten internationalen und lokalen Architektinnen und Architekten widmeten wir uns der Frage, wie Farbe als gestalterisches Werkzeug Identität schafft, Räume prägt und Atmosphäre erzeugt.
Zu unseren Gästen auf dem Podium zählte Peter Ippolito von der Ippolito Fleitz Group aus Stuttgart. Das interdisziplinäre Büro wurde vielfach international ausgezeichnet und versteht sich als „Identity Architects“, die komplexe Marken- und Unternehmensidentitäten in ganzheitliche Raum- und Kommunikationskonzepte übersetzen. Aus Berlin durften wir Fabian Freytag begrüßen, dessen Studio für expressive, farbintensive und sinnlich aufgeladene Raumkonzepte bekannt ist. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Technologie und brechen bewusst mit konventionellen Gestaltungsmustern. 2025 wurde er als Ambiente Designer of the Year ausgezeichnet und zählt zu den AD100. Außerdem war die litauische Innenarchitektin Aurelija Slapikaitė-Jurkonė, Gründerin von A-Form Studio in Vilnius, bei uns zu Gast. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch Klarheit, strukturelle Präzision und eine konsequente Reduktion auf das Wesentliche aus. Sie gestaltet Räume, die nicht nur funktional und langlebig sind, sondern auch das Denken, Verhalten und Wohlbefinden der Menschen nachhaltig beeinflussen.
Die Moderation des Abends lag in den Händen von Dijane Slavic von JUNG.
Am 14. Mai fanden die Architekturgespräche erstmals in Vilnius statt. Der Abend im MO Museum stand unter dem Titel Designing with Color. Gemeinsam mit renommierten internationalen und lokalen Architektinnen und Architekten widmeten wir uns der Frage, wie Farbe als gestalterisches Werkzeug Identität schafft, Räume prägt und Atmosphäre erzeugt.
Zu unseren Gästen auf dem Podium zählte Peter Ippolito von der Ippolito Fleitz Group aus Stuttgart. Das interdisziplinäre Büro wurde vielfach international ausgezeichnet und versteht sich als „Identity Architects“, die komplexe Marken- und Unternehmensidentitäten in ganzheitliche Raum- und Kommunikationskonzepte übersetzen. Aus Berlin durften wir Fabian Freytag begrüßen, dessen Studio für expressive, farbintensive und sinnlich aufgeladene Raumkonzepte bekannt ist. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Technologie und brechen bewusst mit konventionellen Gestaltungsmustern. 2025 wurde er als Ambiente Designer of the Year ausgezeichnet und zählt zu den AD100. Außerdem war die litauische Innenarchitektin Aurelija Slapikaitė-Jurkonė, Gründerin von A-Form Studio in Vilnius, bei uns zu Gast. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch Klarheit, strukturelle Präzision und eine konsequente Reduktion auf das Wesentliche aus. Sie gestaltet Räume, die nicht nur funktional und langlebig sind, sondern auch das Denken, Verhalten und Wohlbefinden der Menschen nachhaltig beeinflussen.
Die Moderation des Abends lag in den Händen von Dijane Slavic von JUNG.
Impressionen
Fotografie: Gabrielius Jauniškis
Museumstour
AURELIJA SLAPIKAITÉ-JURKONÉ
A-FORM STUDIO, VILNIUS
Aurelija Slapikaitė-Jurkonė ist Innenarchitektin und Gründerin von A-Form Studio in Vilnius. Seit 2009 arbeitet sie an Projekten im privaten, öffentlichen und staatlichen Bereich.
Ihre Arbeit ist geprägt von Klarheit, Struktur und einem starken konzeptionellen Ansatz. Statt Trends zu folgen, konzentriert sie sich auf die Reduktion auf das Wesentliche und schafft Räume, die präzise, funktional und langfristig relevant sind.
Ihr Portfolio umfasst Projekte für Institutionen wie den litauischen Zoll und Turto Bankas sowie gewerbliche, Bildungs- und Gesundheitsbauten. Unabhängig vom Maßstab untersucht ihre Arbeit, wie Raum Wahrnehmung, Verhalten und den Alltag beeinflusst. Neben ihrer gestalterischen Praxis engagiert sie sich in kulturellen und Bildungsinitiativen und bringt sich aktiv in den architektonischen Diskurs ein.
www.aform.lt
Ihr Portfolio umfasst Projekte für Institutionen wie den litauischen Zoll und Turto Bankas sowie gewerbliche, Bildungs- und Gesundheitsbauten. Unabhängig vom Maßstab untersucht ihre Arbeit, wie Raum Wahrnehmung, Verhalten und den Alltag beeinflusst. Neben ihrer gestalterischen Praxis engagiert sie sich in kulturellen und Bildungsinitiativen und bringt sich aktiv in den architektonischen Diskurs ein.
www.aform.lt
FABIAN FREYTAG
FABIAN FREYTAG STUDIO, BERLIN
Fabian Freytag, geboren 1984 in Hamburg, ist Architekt und Designer. Er studierte von 2004 bis 2010 Architektur an der Universität der Künste Berlin und schloss sein Studium mit einem Diplom ab. Direkt im Anschluss gründete er Fabian Freytag Studio, ein interdisziplinäres Büro für Architektur, Interior Design und visuelle Gestaltung mit Sitz in Berlin. Das Studio ist bekannt für seine expressiven, farbintensiven und raumgreifenden Entwürfe, die sich bewusst von normierten Designstandards abheben. Freytags Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Technologie und sind oft geprägt von einem sinnlich-provokativen Gestaltungsansatz. Er wurde in die AD100 (Architectural Digest) aufgenommen und 2025 zum Ambiente Designer of the Year ernannt.
„Seit 2023 integrieren wir aktiv Künstliche Intelligenz in alle Entwurfsprozesse. Für mich ist KI kein Ersatz für Kreativität, sondern ein neues Werkzeug, um über bereits bekannte Gestaltungshorizonte hinauszudenken. KI ist wie ein zusätzlicher Arm, der sich aus dem kollektiven Wissen der Designgeschichte speist. Sie hilft, das Unentdeckte sichtbar zu machen.“
www.fabianfreytag.com
BIld: © Birk Alisch
„Seit 2023 integrieren wir aktiv Künstliche Intelligenz in alle Entwurfsprozesse. Für mich ist KI kein Ersatz für Kreativität, sondern ein neues Werkzeug, um über bereits bekannte Gestaltungshorizonte hinauszudenken. KI ist wie ein zusätzlicher Arm, der sich aus dem kollektiven Wissen der Designgeschichte speist. Sie hilft, das Unentdeckte sichtbar zu machen.“
www.fabianfreytag.com
BIld: © Birk Alisch
PETER IPPOLITO
IPPOLITO FLEITZ GROUP, STUTTGART
Peter Ippolito gründete die Ippolito Fleitz Group gemeinsam mit Gunter Fleitz im Jahr 2002. Das interdisziplinäre Studio setzt Projekte immer multiperspektivisch um und bündelt die vielfältigen Fähigkeiten und Erfahrungen aus den Disziplinen (Innen-) Architektur, Kommunikations- und Produktdesign. Die Arbeiten des Studios haben mittlerweile 400 nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen.
„Der Anspruch unseres Studios ist es, die komplexe Identität unserer Kunden in eine angemessene Gestaltung zu übersetzen. Dabei verstehen wir uns als „Identity Architects“. Identität ist für uns ein fließender Prozess. Die Basis des Gestaltungsprozesses bildet eine starke konzeptuelle Idee, die sich in Raum wie Kommunikation übertragen lässt.“
www.ifgroup.org
BIld: © Ippolito Fleitz Group
„Der Anspruch unseres Studios ist es, die komplexe Identität unserer Kunden in eine angemessene Gestaltung zu übersetzen. Dabei verstehen wir uns als „Identity Architects“. Identität ist für uns ein fließender Prozess. Die Basis des Gestaltungsprozesses bildet eine starke konzeptuelle Idee, die sich in Raum wie Kommunikation übertragen lässt.“
www.ifgroup.org
BIld: © Ippolito Fleitz Group