JUNG Elbgespräche: Einfach gute Häuser
HÄUSER AWARD 2025
Impressionen Tagesprogramm
Impressionen Preisverleihung
Fotografie: Tim Dornaus
JAN BAES &
PETRA DECOUTTERE
AE-ARCHITECTEN, GENT (BE)
AE-architecten, gegründet von Petra Decouttere und Jan Baes, haben ein breites Interesse an Architektur mit gesellschaftlicher Relevanz, bei der Empathie eine zentrale Rolle spielt. AE-architecten gehen vom Akt des Bauens aus und legen besonderes Augenmerk auf die sinnliche Erfahrung, Taktilität und Materialität ihrer Projekte. Sie streben nach vielschichtigen Designvorschlägen, die eine klare Antwort auf den Kontext darstellen. Das Portfolio ist in verschiedenen Maßstäben für öffentliche und private Auftraggeber angelegt.
„Aus der fernen Vergangenheit sind vor allem die hochwertigen Gebäude erhalten geblieben. Die schlecht gebauten Gebäude oder Gebäude ohne besondere Qualitäten verschwinden meist in den Falten der Geschichte. Aber was machen wir mit Gebäuden, die uns viel näher sind? Die vielen mittelmäßigen Gebäude des 20. Jahrhunderts, die zu gut sind, um sie abzureißen, aber zu schlecht, um sie zu erhalten? Können diese Gebäude der Ausgangspunkt für einen neuen, zeitgemäßen Umgang mit der jüngsten Vergangenheit sein? Eine Alternative zum leeren Blatt?“
www.ae-architecten.be
„Aus der fernen Vergangenheit sind vor allem die hochwertigen Gebäude erhalten geblieben. Die schlecht gebauten Gebäude oder Gebäude ohne besondere Qualitäten verschwinden meist in den Falten der Geschichte. Aber was machen wir mit Gebäuden, die uns viel näher sind? Die vielen mittelmäßigen Gebäude des 20. Jahrhunderts, die zu gut sind, um sie abzureißen, aber zu schlecht, um sie zu erhalten? Können diese Gebäude der Ausgangspunkt für einen neuen, zeitgemäßen Umgang mit der jüngsten Vergangenheit sein? Eine Alternative zum leeren Blatt?“
www.ae-architecten.be
Bild: ©
AE-architecten
BERNARDO BADER
BERNARDO BADER ARCHITEKTEN, BREGENZ (AT)
Bernardo Bader (*1974 im Bregenzerwald) gründete sein Architekturbüro 2003. Seit 2006 staatlich befugter und beeidigter Ziviltechniker, engagiert sich Bader als Gestaltungsbeirat und Fachbeirat für bau- und raumrelevante Fragen des Landes Vorarlberg. Er lehrte an der Hochschule St. Gallen und an der Universität in Liechtenstein und ist seit 2023 Professor für Architektur und Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seine Arbeiten wurden in der spanischen Architekturzeitschrift El Croquis und 2022 im japanischen a+u Architecture and Urbanism Magazine veröffentlicht.
„Die entscheidende Frage am Beginn eines jeden Entwurfes ist, inwiefern wir es schaffen, offen und unvoreingenommen an eine Aufgabe heranzugehen. Interessant wird es dann, wenn es noch keine Vorstellung und kein Bild gibt, dem zu folgen wäre, oder die bestehenden Bilder nicht mehr tauglich sind. Wir machen uns dann frei von fremden Leitbildern und fertigen Konzepten und widmen uns ganz der Aufgabe. Wir lassen uns mit allen Sinnen auf den Ort ein und hören zu. Diese Kombination ist die Grundlage für das Begreifen eines Ortes und das ist ein nicht enden wollender Prozess. Wir greifen auf, was schon da ist, und fügen dem etwas möglichst Stimmiges hinzu. Etwas, das wir herausgehört haben, das diesen Kontext ergänzt.“
www.bernardobader.com
„Die entscheidende Frage am Beginn eines jeden Entwurfes ist, inwiefern wir es schaffen, offen und unvoreingenommen an eine Aufgabe heranzugehen. Interessant wird es dann, wenn es noch keine Vorstellung und kein Bild gibt, dem zu folgen wäre, oder die bestehenden Bilder nicht mehr tauglich sind. Wir machen uns dann frei von fremden Leitbildern und fertigen Konzepten und widmen uns ganz der Aufgabe. Wir lassen uns mit allen Sinnen auf den Ort ein und hören zu. Diese Kombination ist die Grundlage für das Begreifen eines Ortes und das ist ein nicht enden wollender Prozess. Wir greifen auf, was schon da ist, und fügen dem etwas möglichst Stimmiges hinzu. Etwas, das wir herausgehört haben, das diesen Kontext ergänzt.“
www.bernardobader.com
Bild: © Lisa Dünser
JOHANNES BUSCH
ARCHITEKT, WIESBADEN
Johannes Busch, geboren 1986 in Rheine, machte von 2007 bis 2011 an der Fachhochschule Münster seinen Bachelor in Architektur. Es folgten ein Praktikum bei Brückner und Brückner Architekten in Tirschenreuth (2011) sowie ein Auslandssemester an der Accademia di Architettura in Mendrisio (2012), bevor er sein Architekturstudium an der Technischen Universität Darmstadt fortsetzte und 2015 mit einem Master abschloss. Seit 2015 ist er Mitarbeiter im Büro grabowski.spork in Wiesbaden und parallel freiberuflich als Architekt, häufig in Zusammenarbeit mit Patrick Schürmann, tätig.
„Gute Architektur ist für mich, wenn sich komplexe Gedanken in einer einfachen Idee ausdrücken.“
www.gs-architektur.de | www.buschundschuermann.de
„Gute Architektur ist für mich, wenn sich komplexe Gedanken in einer einfachen Idee ausdrücken.“
www.gs-architektur.de | www.buschundschuermann.de
Bild: © Sven Hasselbach
ULRICH ASPETSBERGER &
JULIANE SEIDL
CARAMEL / STRUKTEUR, WIEN (AT)
Ulrich Aspetsberger wurde 1967 in Linz geboren und studierte von 1986 bis 1995 Architektur an der TU Wien. 2002 gründete er gemeinsam mit Claudia Rockstroh, Günter Katherl und Martin Haller das Architekturbüro caramel. Er lehrt regelmäßig an Universitäten und Hochschulen in Deutschland und Österreich und hatte bereits eine Gastprofessur an der TU Wien inne.
Juliane Seidl wurde 1979 in Böblingen geboren und studierte von 2000 bis 2007 Architektur an der FH Frankfurt am Main. Von 2008 bis 2010 war sie Mitarbeiterin bei feld72 in Wien. Seit 2011 ist sie als selbstständige Architektin tätig. 2013 folgte die Gründung ihres Büros strukteur.
„Auch wenn es selbstverständlich ist und ob der Begriffe inflationär klingt, möchten wir als wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeit die ökologische Verantwortung der Architekturschaffenden hervorheben. Der "Fußabdruck" der gebauten Umwelt ist bekannt. Gerade weil wir in erster Reihe am Wahnsinn beteiligt sind, ist entsprechende Bewusstseinsbildung essentiell. Unreflektiertes Mitmachen können wir uns nicht leisten! Reparatur vor Wiederverwendung vor Neubau; in allen Ebenen der Gestaltung, von der Flächenwidmung bis zum Möbel.“
www.caramel.at | www.strukteur.eu
Juliane Seidl wurde 1979 in Böblingen geboren und studierte von 2000 bis 2007 Architektur an der FH Frankfurt am Main. Von 2008 bis 2010 war sie Mitarbeiterin bei feld72 in Wien. Seit 2011 ist sie als selbstständige Architektin tätig. 2013 folgte die Gründung ihres Büros strukteur.
„Auch wenn es selbstverständlich ist und ob der Begriffe inflationär klingt, möchten wir als wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeit die ökologische Verantwortung der Architekturschaffenden hervorheben. Der "Fußabdruck" der gebauten Umwelt ist bekannt. Gerade weil wir in erster Reihe am Wahnsinn beteiligt sind, ist entsprechende Bewusstseinsbildung essentiell. Unreflektiertes Mitmachen können wir uns nicht leisten! Reparatur vor Wiederverwendung vor Neubau; in allen Ebenen der Gestaltung, von der Flächenwidmung bis zum Möbel.“
www.caramel.at | www.strukteur.eu
Bild: © caramel / strukteur
DAVID LORENTE
HARQUITECTES, SABADELL (ES)
Das Architekturbüro HARQUITECTES wurde im Jahr 2000 von David Lorente, Josep Ricart, Xavier Ros und Roger Tudó gegründet. Die Architekten verbinden ihre berufliche Tätigkeit mit der Lehre an der Fakultät für Architektur der Polytechnischen Universität Katalonien, der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Harvard University Graduate School of Design. In der Vergangenheit waren sie u.a. an der Porto Academy, der Architectural Association, der University of Texas, der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile, der École d'Architecture in Paris und der Umeå School of Architecture zu Gast. Sie wurden mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden vielfach veröffentlicht und ausgestellt.
„Unser Arbeitsmodell beruht darauf, dass wir nur wenige Arbeiten durchführen, dafür aber mit einem Höchstmaß an Hingabe und Tiefe. Wir begrenzen die laufenden Projekte, damit die verantwortlichen Partner ihnen die nötige Aufmerksamkeit widmen können, indem sie sich persönlich um das Tagesgeschäft der Projekte kümmern. Ein internes Arbeitsteam von Architekten, das je nach Arbeitsbedarf in jeder Phase angepasst wird, begleitet den gesamten Prozess, ohne dass die hauptverantwortlichen Personen jemals wechseln.“
www.harquitectes.com
„Unser Arbeitsmodell beruht darauf, dass wir nur wenige Arbeiten durchführen, dafür aber mit einem Höchstmaß an Hingabe und Tiefe. Wir begrenzen die laufenden Projekte, damit die verantwortlichen Partner ihnen die nötige Aufmerksamkeit widmen können, indem sie sich persönlich um das Tagesgeschäft der Projekte kümmern. Ein internes Arbeitsteam von Architekten, das je nach Arbeitsbedarf in jeder Phase angepasst wird, begleitet den gesamten Prozess, ohne dass die hauptverantwortlichen Personen jemals wechseln.“
www.harquitectes.com
Bild: © HARQUITECTES
MODERATION
Die Veranstaltung wurde moderiert von Anne Zuber, Chefredakteurin des HÄUSER-Magazins, und Dr. Ansgar Steinhausen, Ressortleiter Architektur des HÄUSER-Magazins.
HÄUSER ist das Premium-Magazin für Architektur und Design. Im Fokus stehen das individuell gestaltete Wohnen, zeitgemäße Einfamilienhäuser, Umbauten und Renovierungen. HÄUSER präsentiert seinen Leserinnen und Lesern opulente Bilder, gibt detaillierte Informationen zu Materialien, Bauweisen und Plänen. Mit dem renommierten HÄUSER AWARD zeichnet das Magazin einmal im Jahr innovative und zukunftsfähige Architektur aus.
www.haeuser.de
HÄUSER ist das Premium-Magazin für Architektur und Design. Im Fokus stehen das individuell gestaltete Wohnen, zeitgemäße Einfamilienhäuser, Umbauten und Renovierungen. HÄUSER präsentiert seinen Leserinnen und Lesern opulente Bilder, gibt detaillierte Informationen zu Materialien, Bauweisen und Plänen. Mit dem renommierten HÄUSER AWARD zeichnet das Magazin einmal im Jahr innovative und zukunftsfähige Architektur aus.
www.haeuser.de
Bild Anne Zuber: © Ilone Habben / Bild Dr. Ansgar Steinhausen: © O. Donata