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  • JUNG Visu Pro vor einem dunklem Hintergrund mit Farbverlauf.

JUNG Visu Pro – Die Lösung für das Smart Building

Der JUNG Visu Pro Server mit vorinstallierter Visu Pro Software ist ideal für ­Anwendungen im anspruchsvollen Smart Building. Verbunden mit der KNX Anlage und dem lokalen Netzwerk ermöglicht er umfassende individuelle Anpassungen. 

Spezifikationen des Servers

Mit seiner kompakten Bauform ist der Visu Pro Server zur Montage auf einer Hutschiene (beiliegende Adapter nötig) konzipiert. Sie können ihn aber auch als Tischgerät einsetzen. Ohne aktive Lüfter ist er im Betrieb völlig lautlos, denn die Kühlung ist passiv. Der Stromverbrauch liegt selbst unter Volllast bei nur wenigen Watt (12 W im Betrieb, maximal 6 W im Stand-by). Die verbauten Prozessoren und Speicher ermöglichen eine flüssige Bedienung, selbst bei anspruchsvolleren Anwendungen. 
Anschlüsse
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  • USB 3.0
    USB 3.0
  • DHCP
    DHCP
  • Feste IP-Adresse
    Feste IP-Adresse
  • HDMI-Anschluss
    HDMI-Anschluss
  • 12 VDC
    12 VDC
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JUNG Visu Pro Software

Von der Planer-Version für die Vorprojektierung bis zur Vollversion für den Hotelbetrieb: JUNG bietet für alle Anwendungen die jeweils passende Visu Pro Software auch ohne Hardware an. Sobald das Projekt im Heimbereich umfangreicher und noch individueller wird, eignet sich der JUNG Visu Pro Server.
Planerversion
Mit dieser Version können Systemintegratoren jedes Kundensystem komplett im Vorfeld konfigurieren und parametrieren – unabhängig von der später benötigten Hardware.
Vollversion
Für besonders aufwändige KNX Systeme greifen Integratorinnen und Integratoren zum einen auf die Vollversion von JUNG Visu Pro zurück. Zum anderen benötigen sie eine maßgeschneiderte Hardware-Lösung, um das individuelle KNX Gebäudesystem zu realisieren.
Vollversion für Hotels
Optimierte Abläufe an der Rezeption ergeben zufriedenere Gäste: Die JUNG Visu Pro Software übernimmt von der Hotelsoftware, von wann bis wann ein Zimmer gebucht ist und aktiviert automatisch die passenden Gästeprofile.

Sicher, komfortabel und nachhaltig

KNX Secure Logo, im Hintergrund ein Gebäude.
Datensicherheit mit KNX Secure
Ihre Daten sind doppelt sicher: KNX Data Secure verschlüsselt die KNX Telegramme im KNX Bus, KNX IP Secure sichert den Austausch über das IP-Netzwerk.

Anbindung an das Internet der Dinge

„Alexa, schalte das Licht ein“.
„Stelle die Temperatur im Konferenzraum auf 21 Grad“. Der JUNG Visu Pro Server ist mit den Sprachdiensten Alexa und Google Assistant kompatibel. Den entsprechenden Skill bzw. die Action gibt es gratis bei Amazon und Google. Schon haben Sie eine kostenlose Steuerung per Sprache. Erteilen Sie der Smart-Building-Zentrale Ihre Befehle per Zuruf. 
SmartThings
Als einer der ersten Hersteller verbinden wir KNX Gebäudeautomation mit der IoT-Welt von SmartThings. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von mehr Komfort und sparen Energiekosten. Sie können nun ihre gesamte KNX Gebäudeautomation mit SmartThings-fähigen Geräten vernetzen und diese über die SmartThings App steuern.

Update 4.11.1.4 | Neue Kategorien für Push-Nachrichten

Version 4.11.1.4 erweitert die Funktionalität der Visualisierung des Visu Pro Servers um neue Push-Benachrichtigungen für mobile Endgeräte mit iOS oder Android.
Die neuen Push-Kategorien informieren Nutzer nach individueller Einstellung für das Endgerät. (JUNG Smart Controls SC5 und SC8 sind aufgrund der Reglementierung der Google Services nicht für Push-Benachrichtigungen geeignet.) Die Push-Benachrichtigungen der Kategorien Alarm, Warnung und Info melden sicherheitsrelevante Ereignisse wie Bewegung, Rauch oder Wasseraustritt, unterstützen im Alltag mit Statusmeldungen und Kalenderhinweisen und liefern Hinweise zu Energie, Klima und Systemzustand – etwa bei erhöhtem Verbrauch oder niedrigem Batteriestand. Voraussetzung für die Implementierung ist ein myJUNG Fernzugriff inkl. zugewiesener JVP-L-Lizenz.
Sicherheit:
  • Bewegungserkennung bei scharfgeschalteter Alarmanlage
  • Bewegung außerhalb der Geschäftszeiten
  • Wasseraustritt an der Waschmaschine
  • Rauchentwicklung in Räumen
  • Auslösung der Panik-Taste durch Bewohner
  • Status-Check: Warnung bei offenen Fenstern beim Verlassen des Hauses
Alltag:
  • Einbindung von Kalenderereignissen (z. B. Müllkalender, Raum-Reservierungen) 
  • Meldungen wie „Garage steht seit 30 Minuten offen“ / „Licht im Badezimmer seit 1 Stunde an“
Energie und Klima:
  • Luftgüte-Empfehlungen (z. B erhöhter CO2-Wert)
  • Heizungscheck (Heizung läuft trotz geöffnetem Fenster)
  • Energiemonitoring: Benachrichtigung bei untypischen Verbrauchswerten
  • Wetterwarnungen
  • Frostschutzwarnung für wassergeführte Außenleitungen
System und Wartung:
  • Niedriger Batteriestatus von Sensoren
  • Systemgerät nicht erreichbar
Zudem behebt die neue Server-Version Stabilitätsprobleme bei der Verbindung zu myJUNG Remote. Das Update steht zum Download bereit und kann auf dem gewünschten PC installiert werden.

Update 4.11.1 | Neue Kategorien für Push-Nachrichten

Version 4.11.1 erweitert die Funktionalität der Visualisierung des Visu Pro Servers um neue Push-Benachrichtigungen für mobile Endgeräte mit iOS oder Android.
Die neuen Push-Kategorien informieren Nutzer nach individueller Einstellung für das Endgerät. (JUNG Smart Controls SC5 und SC8 sind aufgrund der Reglementierung der Google Services nicht für Push-Benachrichtigungen geeignet.) Die Push-Benachrichtigungen der Kategorien Alarm, Warnung und Info melden sicherheitsrelevante Ereignisse wie Bewegung, Rauch oder Wasseraustritt, unterstützen im Alltag mit Statusmeldungen und Kalenderhinweisen und liefern Hinweise zu Energie, Klima und Systemzustand – etwa bei erhöhtem Verbrauch oder niedrigem Batteriestand. Voraussetzung für die Implementierung ist ein myJUNG Fernzugriff inkl. zugewiesener JVP-L-Lizenz.
Sicherheit:
  • Bewegungserkennung bei scharfgeschalteter Alarmanlage
  • Bewegung außerhalb der Geschäftszeiten
  • Wasseraustritt an der Waschmaschine
  • Rauchentwicklung in Räumen
  • Auslösung der Panik-Taste durch Bewohner
  • Status-Check: Warnung bei offenen Fenstern beim Verlassen des Hauses
Alltag:
  • Einbindung von Kalenderereignissen (z. B. Müllkalender, Raum-Reservierungen) 
  • Meldungen wie „Garage steht seit 30 Minuten offen“ / „Licht im Badezimmer seit 1 Stunde an“
Energie und Klima:
  • Luftgüte-Empfehlungen (z. B erhöhter CO2-Wert)
  • Heizungscheck (Heizung läuft trotz geöffnetem Fenster)
  • Energiemonitoring: Benachrichtigung bei untypischen Verbrauchswerten
  • Wetterwarnungen
  • Frostschutzwarnung für wassergeführte Außenleitungen
System und Wartung:
  • Niedriger Batteriestatus von Sensoren
  • Systemgerät nicht erreichbar
Das Update steht zum Download bereit und kann auf dem gewünschten PC installiert werden.
Update 4.11.0.3 | Direkter MQTT-Anschluss
Das Update erweitert die Anbindung vernetzter Gebäudetechnik. Die MQTT-Anbindung ermöglicht die direkte Einbindung und Steuerung MQTT-fähiger Geräte unterschiedlicher Hersteller. Das bedeutet mehr Flexibilität in der Projektierung und erweiterte Optionen für die Visualisierung komplexer Anwendungen.
Neue Funktionen:
  • Neue MQTT-Option im Prozessmodell zum Abfragen und Steuern MQTT-kompatibler Produkte
  • Erweiterte Optionen für den JVP-Button
  • Ausblenden von Visu-Elementen über Datenpunkte
  • Allgemeine Verbesserungen am Modbus-Editor 

Das Update steht zum Download bereit und kann auf dem gewünschten PC installiert werden.
Update V 4.10 | Implementierung HTML-Kalender und Modbus TCP
Mit dem Update ist es möglich, einen HTML Jahreskalender einzurichten, der abhängig vom Start bzw. Ende des Kalenderereignisses Szenen ausführt. Der Modbus Prozessanschluss kann vorhandene Geräte-Datenbanken zur Konfiguration nutzen.
Smart Panel 8 mit der Visualisierungsoberfläche nach dem JVP Update 4.10
Aufgabe eines HTML-Kalenders in einer KNX-Installation
Ein HTML-Kalender ermöglicht die zeitgesteuerte und automatisierte Steuerung von Funktionen in einer KNX-Installation (z. B. Beleuchtung, Jalousien, Heizung). Er lässt sich bequem über eine Weboberfläche konfigurieren und kann wiederkehrende sowie einmalige Ereignisse auslösen – auch unter Berücksichtigung von Feiertagen und Sonderereignissen.

Private Nutzung:
1. Steuerung einer schaltbaren Steckdose in wiederkehrenden Zeiträumen
  • Der HTML-Kalender schaltet die Steckdose für den Tannenbaum oder die Poolpumpe automatisch nach einem definierten Zeitplan ein und aus – ohne dass eine manuelle Zeitschaltuhr nötig ist. → Komfortgewinn, Standby-Verbrauch senken
2. Feiertage überlagern die wöchentliche Wochenschaltuhr
  • An Feiertagen bleiben die Rollläden unten, auch wenn sie sonst werktags früh hochfahren würden. → Komfortgewinn
3. Unterschiedliche Heizprofile für "Home Office" und "Firma"
  • Bei einem "Home Office"-Termin wird das Büro beheizt, bei einem "Firma"-Termin bleibt die Heizung im Büro aus. → Energieeinsparung, Komfortgewinn
4. Anwesenheitssimulation durch "Urlaub - Reise"
  • Während einer Reise simuliert die Steuerung durch zufälliges Bewegen der Jalousien und das Schalten der Beleuchtung eine Anwesenheit. – Ein einfacher "Urlaub"-Termin verhindert lediglich das morgendliche Hochfahren der Rollläden im Erdgeschoss. → Energieeinsparung, Komfortgewinn
5. Integration des lokalen Abfallkalenders
  • Der HTML-Kalender zeigt auf einem Smart Panel die Abfuhrtermine für Mülltonnen an. → Komfortgewinn

Gewerbliche Nutzung:
1. Schalten von Steckdosenleisten und TV nur bei Raumbelegung
  • Steckdosen und Geräte (z. B. Fernseher) werden nur eingeschaltet, wenn ein Besprechungsraum tatsächlich gebucht ist. → Standby-Verbrauch senken, Energieeffizienz
2. Klimatisierung nur bei Raumbelegung 
  • Die Heizung oder Klimaanlage wird nur dann aktiviert, wenn der Raum tatsächlich genutzt wird. → Energieeffizienz 
3. Steuerung der Außenbeleuchtung über ein Jahr 
  • Die Außenbeleuchtung wird automatisch nach einem Jahreszeitplan geschaltet – Feiertage und Betriebsschließungen werden berücksichtigt. → Energieeffizienz 
4. Priorisierung bei überschneidenden Ereignissen
  • Klimatisierung an Feiertagen wird ausgesetzt, selbst wenn ein reguläres Wochenprogramm aktiv ist. → Flexibilität, Energieeffizienz 
5. Zusatzbeleuchtung in Turnhallen bei Spieltagen
  • Die Beleuchtung wird an Spieltagen vollständig freigegeben, im normalen Schulbetrieb jedoch auf die Standardbeleuchtung reduziert. → Energieeinsparung, Komfortgewinn 
6. Abschaltung der Teeküche und Kaffeemaschine nach Arbeitszeiten
  • Geräte in der Teeküche werden automatisch nach Feierabend abgeschaltet, so wird beispielsweise verhindert, dass Herdplatten versehentlich eingeschaltet bleiben. → Energieeinsparung 
7. Ambiente-Beleuchtung nach Öffnungszeiten einschalten 
  • Nach Ladenschluss wird die Ambiente-Beleuchtung aktiviert, um ein attraktives Erscheinungsbild zu schaffen. → Komfortgewinn, Energieeffizienz
Modbus im JUNG Visu Pro Server (JVP)
Der JUNG Visu Pro Server (JVP) unterstützt ab sofort das Protokoll Modbus TCP. Über Modbus TCP kann der JVP:
  • Werte von Modbus-Geräten auslesen (z. B. Stromzähler, Wechselrichter, Wärmepumpen)
  • Werte an Modbus-Geräte schreiben (z. B. Betriebsmodus von Klimaanlagen ändern)
  • Modbus-Datenpunkte in die KNX-Installation einbinden und in der Visualisierung anzeigen

Das Gerät unterstützt ausschließlich die serielle Kommunikation über Modbus „RTU“?

Falls ein Teilnehmer auf Basis Modbus RTU (über RS485) kommuniziert, wird ein Modbus RTU auf TCP-Konverter benötigt.


Lösungen:

1. Hersteller-spezifischer Konverter

  • Einige Hersteller bieten eigene RTU-auf-TCP-Konverter an, die für ihre Geräte optimiert sind.
2. Allgemeiner Modbus RTU-TCP-Konverter
Ein allgemeiner RTU-TCP-Konverter kann verwendet werden – hier ist jedoch auf folgende Parameter zu achten:
  • Baud-Rate → Kommunikationsgeschwindigkeit (z. B. 9600, 19200, 38400 Baud)
  • Parität → Kein, Gerade oder Ungerade
  • Stop Bits → 1 oder 2  
  • Datenformat → z. B. 8N1 (8 Datenbits, keine Parität, 1 Stop Bit)
  • Mehrere Geräte an einem Modbus RTU-Konverter – Wenn mehrere Modbus-RTU-Geräte an einem Konverter angeschlossen sind, muss jedes Gerät eine eindeutige Modbus-ID erhalten und sämtliche Modbus-RTU Eigenschaften, wie beispielsweise Baud-Rate oder Parität übereinstimmen


Wo sind diese Modbus Eigenschaften und Register zu finden?

Um die richtigen Werte aus einem Modbus-Gerät zu lesen oder zu schreiben, sind in der Regel genaue Informationen vom Hersteller notwendig.


Der Hersteller liefert dazu meist ein Modbus-Dokument (Registerliste oder Datenpunktliste), das folgende Angaben enthält:

  • Register-ID → Über welche ID man welche Informationen auslesen oder schreiben kann
  • Datentyp → Welchen Typ die Daten haben (z. B. Integer, Float)
  • Zugriffsrecht → Ob der Datenpunkt nur gelesen (Read) oder auch geschrieben (Write) werden kann
  • Adressierung → Ob die Startziffer der Register bei 0 oder 1 beginnt
  • Datenreihenfolge → Ob die Daten im Format Big Endian (von vorne nach hinten) oder Little Endian (von hinten nach vorne) übertragen werden

Dank der stetig wachsenden JUNG Modbus Datenbank entfällt die Suche nach marktüblichen Herstellerinformationen. Diese Datenbank ist in jedem JUNG Visu Pro Update lokal installiert. Fehlende Hersteller können JUNG unter JUNG Modbus Github gemeldet werden.

Anwendungsfälle für Modbus in einer KNX-Installation
Modbus TCP (oder RTU über Konverter) ermöglicht die nahtlose Einbindung und Steuerung verschiedener Geräte in einer KNX-Installation – darunter Wärmepumpen, Wallboxen, Energiezähler, Wechselrichter und Batteriespeicher.
Wärmepumpe
Regelung der Solltemperatur (Heizkreislauf):
  • Über Modbus TCP wird die gewünschte Vorlauftemperatur für den Heizkreislauf direkt eingestellt.
  • Anpassung erfolgt automatisch in Abhängigkeit von Außentemperatur und Zeitplan.
Regelung der Solltemperatur (Warmwasser):
  • Die Warmwassertemperatur kann direkt über den Modbus-Datenpunkt eingestellt werden (z. B. 45 °C).
  • Unterschiedliche Temperaturprofile (z. B. Komfortbetrieb vs. Eco) lassen sich hinterlegen.
Auslesen von Vorlauf- und Rücklauftemperatur: 
  • Die aktuellen Vor- und Rücklauftemperaturen werden als Float-Werte ausgelesen. 
  • Abweichungen zwischen Vor- und Rücklauf können für die Effizienzanalyse genutzt werden. 
Auslesen von Volumenstrom, Druck und Energiewerten:
  • Erfasste Betriebswerte (z. B. Durchfluss in l/min, Druck in bar) werden über Modbus übertragen.
  • Die Werte können zur Analyse und Optimierung der Anlage genutzt werden. 
Regelung von forciertem und Normalbetrieb: 
  • Umschalten zwischen Normal- und forciertem Betrieb per Modbus-Befehl. 
  • Z. B. automatisches Hochfahren bei hoher PV-Leistung.
Auslesen von Fehlerzuständen: 
  • Fehlercodes und Statusmeldungen der Wärmepumpe werden direkt über Modbus ausgelesen. 
  • Eine Fehlermeldung kann weitergegeben werden.
Wallbox
Auslesen des Ladestatus (Reserviert, lädt, fertig, Fehler):
  • Abfrage des aktuellen Status direkt über Modbus (z. B. "lädt", "bereit", "Fehler").
  • Statusanzeige über Visualisierung oder LED-Anzeige.
Start und Ende des Ladezyklus:
  • Ladebeginn und Ladeende werden über Modbus registriert.
  • Start/Stop kann auch gezielt per KNX oder App ausgelöst werden. 
Zuordnung aller Daten auf Basis von vorgehaltenen Zutrittstags:
  • Auslesen der Nutzer-ID (RFID-Tag) und Zuordnung der Ladedaten zu einem Nutzer.
  • Verrechnung der Ladeleistung pro Nutzer möglich. 
Auslesen der Ladeleistung (kW): 
  • Anzeige der aktuellen Ladeleistung in Echtzeit (z. B. 11 kW).
  • Abweichungen oder Fehler können erkannt werden. 
Begrenzung der Ladeleistung (kW): 
  • Begrenzung der Ladeleistung per Modbus-Befehl (z. B. auf 6 kW wegen Netzlast).
  • Anpassung erfolgt dynamisch nach Lastmanagement-Vorgabe. 
Auslesen der abgenommenen Leistung (kWh): 
  • Die tatsächlich geladene Energiemenge wird als kWh-Wert protokolliert. 
  • Diese Werte können für Abrechnung und Analyse genutzt werden.
Energiezähler
Auslesen von Leistungsdaten:
  • Aktuelle Leistung (in kW) wird kontinuierlich über Modbus übertragen.
  • Darstellung im Dashboard oder für Lastmanagement nutzbar.
 Auslesen von Strom, Frequenz und Spannung:
  • Phasenweise Erfassung von Strom (in A), Frequenz (in Hz) und Spannung (in V).
  • Abweichungen oder Netzprobleme werden direkt erkannt.
Auslesen des Powerfaktors:
  • Verhältnis von Wirk- und Blindleistung wird als Powerfaktor ausgegeben.
  • Ein niedriger Powerfaktor (z. B. unter 0,9) deutet auf schlechte Netzqualität bzw. auf eine große Anzahl an Vorschaltgeräten in dem Stromkreis hin.
Wechselrichter
Auslesen von Leistungsdaten (z. B. Photovoltaikanlage):
Die aktuelle Einspeiseleistung (in kW) wird als Float-Wert über Modbus übertragen.
Die Werte können für dynamisches Lastmanagement genutzt werden.
Auslesen von Strom, Frequenz und Spannung:
Phasenweise Erfassung von Strom (in A), Frequenz (in Hz) und Spannung (in V).
Abweichungen oder Netzinstabilitäten werden erkannt.

Batteriespeicher 
Ladung/Entladung der Batterie über Stromvorgabe:
  • Die Lade- oder Entladeleistung kann per Modbus in Prozent oder Watt vorgegeben werden, z. B.: Lade die Batterie mit 2 kW oder auf 80 %. 
Ladung/Entladung der Batterie über Leistungsvorgabe:
  • Die Ladeleistung kann dynamisch an die aktuelle PV-Leistung angepasst werden, z. B.: Lade die Batterie mit Überschussstrom aus der PV-Anlage. 
Bereichsvorgabe eines min./max. SoC (State of Charge) in Prozent: 
  • Der Ladezustand der Batterie kann auf einen Bereich (z. B. 20 % bis 80 %) begrenzt werden.
  • Verhindert Tiefenentladung oder Überladung.

Quick Start Guides

Funktionen einrichten und direkt nutzen: Die Quick Start Guides zeigen anhand kurzer und verständlicher Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Sie die vielseitigen Möglichkeiten des JUNG Visu Pro Servers ausschöpfen.
ALEXA und Google Home Sprachsteuerung integrieren
Mithilfe des JUNG Visu Pro Servers und des MyJUNG Voice Service lassen sich die Smartspeaker Amazon Alexa und Google Home unkompliziert in die KNX-Installation integrieren.
Systemzeit korrekt einstellen
Mit JUNG VISU PRO steuern Sie Ihre Anlage sicher und komfortabel, ganz egal, ob im privaten oder gewerblichen Bereich.
JVP-Remote Fernzugriff einrichten
Mit dem Fernzugriff für JUNG Visu Pro können Sie Ihre KNX-Anlage zu jeder Zeit und ortsunabhängig visualisieren, steuern und nach Ihren Wünschen anpassen.
Sammlung der Quick Start Guides
Diese Kurzanleitung erläutert die einzelnen Schritte der Inbetriebnahme und Bedienung anhand eines Beispiels.

Lust auf Smart Home?

Konfigurieren Sie Ihr persönliches Smart Home ganz einfach virtuell zuhause oder erleben Sie intelligente Gebäudetechnik von JUNG in Funktion. Besuchen Sie uns in unseren Showrooms & Brandstores. 
JUNG KNX Konfigurator – Verwandeln Sie Ihr Zuhause in ein smartes, vernetztes Heim
Der JUNG KNX Konfigurator führt Sie ganz intuitiv durch die Planung Ihres Smart Homes. Ein Smart Home ist zwar komplex, muss aber nicht kompliziert sein.
JUNG Showrooms
In unseren Showrooms haben Sie die Möglichkeit, Produkte und Gebäudetechnik von JUNG in Funktion zu erleben – inklusive der vollen Funktionalität der JUNG Smart Home Systeme.

JUNG Newsletter

Produktneuheiten, Architektur-Referenzen und Smart-Home-Trends: Mit den zielgruppengerechten JUNG Newslettern sind Sie immer bestens informiert, wenn es um Neuigkeiten und Trends rund um JUNG geht.

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FAQ - Häufige Fragen zu: Visu Pro Server

Gewerbeimmobilien brauchen eine intelligente Gebäudeautomation, die den Wert des Gebäudes langfristig sichert. Eine moderne Lösung senkt die Betriebskosten, passt sich flexibel an neue Mietenden an und macht Sie nicht abhängig von einem einzelnen Hersteller oder Dienstleister. Dafür eignet sich der offene Standard KNX in Kombination mit einer zentralen Bedien- und Managementplattform wie JUNG Visu Pro.

JUNG Visu Pro basiert auf KNX, dem weltweit etablierten Standard für die gewerbliche und professionelle Gebäudeautomation. Über standardisierte Schnittstellen bindet das System weitere Protokolle und Systeme wie Modbus, MQTT sowie IoT-Geräte ein. So bleiben Sie herstellerunabhängig, und jeder qualifizierte Fachbetrieb kann die Anlage warten, anpassen und erweitern.

Gleichzeitig reduziert JUNG Visu Pro die Betriebskosten. Beleuchtung, Heizung, Lüftung und Beschattung werden bedarfsgerecht nach Anwesenheit, Uhrzeit und Wetter gesteuert. Das Facility Management erhält einen klaren Überblick über alle Energieflüsse im Gebäude. Verbrauchsdaten werden so zu einem steuerbaren Kostenfaktor und zur belastbaren Grundlage für Ihre ESG-Berichte.

JUNG Visu Pro bindet Strom-, Wärme-, Wasser- und Gaszähler ebenso ein wie Photovoltaikanlagen, Speicher, Wärmepumpen und Ladestationen über offene Schnittstellen wie KNX, Modbus oder MQTT. Sämtliche Energieflüsse werden auf einer zentralen Oberfläche dargestellt – für das gesamte Gebäude, einzelne Etagen oder einzelne Nutzungseinheiten. Da Monitoring und Automation in einem System zusammengeführt sind, bleibt es nicht bei der Analyse: Beleuchtung, Heizung, Lüftung und elektrische Verbraucher lassen sich direkt und bedarfsgerecht regeln.

Lastspitzen entstehen, wenn viele große Verbraucher gleichzeitig laufen, etwa wenn morgens Lüftung, Heizung und Kühlung starten, Fahrzeuge laden und Küchen- oder Produktionsgeräte einschalten. Bei Gewerbekunden mit Leistungsmessung bestimmt bereits der höchste 15-Minuten-Mittelwert im Jahr den Leistungspreis. Eine einzige Spitze kann Sie also das ganze Jahr über teuer zu stehen kommen. Eine Gebäudeautomation senkt diese Spitzen, indem sie Verbraucher intelligent koordiniert, statt sie unabhängig voneinander laufen zu lassen.

JUNG Visu Pro verbindet Messung, Visualisierung und Steuerung in einem offenen System. So werden Lastspitzen nicht nur sichtbar, sondern aktiv vermieden. Das senkt Ihre Energiekosten dauerhaft und macht das Gebäude fit für die Zukunft.

JUNG Visu Pro bindet Wechselrichter und Batteriespeicher über Modbus TCP oder MQTT direkt in die Gebäudevisualisierung ein. Die Einspeiseleistung der Photovoltaikanlage wird ausgelesen und für ein dynamisches Lastmanagement genutzt. Für Batteriespeicher lassen sich Lade- und Entladeleistung gezielt vorgeben, zum Beispiel „Batterie mit PV-Überschuss laden“. Zusätzlich kann der Ladezustand (State of Charge) auf einen definierten Bereich begrenzt werden, um Tiefenentladung und Überladung zu vermeiden.

In der Visualisierung erscheinen Photovoltaik und Batterie als eigene Kacheln mit aktuellem Wert und Vorwochenvergleich. So werden Erzeugung, Speicherung und Verbrauch transparent dargestellt und sind für die Planung und den Betrieb auf einen Blick erfassbar.

Für den professionellen Hotelbetrieb steht JUNG Visu Pro als Vollversion mit spezieller Hotelfunktionalität zur Verfügung. Die Hotelversion übernimmt Buchungszeiträume direkt aus der angebundenen Hotelsoftware und aktiviert automatisch das passende Gästeprofil im jeweiligen Zimmer.

Über die Integration elektronischer Schließsysteme erkennt das System, ob der Gast anwesend ist, und steuert Heizung, Klima und Beleuchtung im Rahmen des Guest Room Management bedarfsgerecht. Nicht belegte Zimmer verbleiben automatisch im Energiesparbetrieb – das reduziert dauerhaft den Energieverbrauch und erhöht die Betriebseffizienz.

Statusmeldungen wie „Bitte nicht stören“ oder „Zimmer reinigen“ werden direkt an Rezeption und Housekeeping übertragen. Das verkürzt Wege und Wartezeiten und optimiert die Abläufe im Hotelalltag.

Weil in einem Hotel viele Zimmer gleichzeitig kommunizieren, unterstützt der KNX-Editor in dieser Version bis zu 150 KNX-Tunnelverbindungen über KNX IP Secure Tunnelling. Das ermöglicht eine skalierbare, sichere und performante KNX-Gebäudetechnik für größere Hotelliegenschaften.

Welche KNX-Visualisierung den größten Gestaltungsspielraum bietet, entscheidet sich daran, wie flexibel sich Oberfläche, Funktionen und Schnittstellen anpassen lassen. In allen drei Punkten ist JUNG Visu Pro besonders leistungsfähig. Die Bedienoberfläche kann frei gestaltet werden  von Grundrissen und eigenen Grafiken bis zur Anpassung an das Corporate Design oder das Interieur des Gebäudes. Über integrierte Logikbausteine und eigene Lua-Skripte lassen sich auch komplexe Abläufe realisieren, etwa Lastmanagement, Energiemonitoring oder individuelle Szenarien. Benutzerrechte können fein abgestuft werden: Eigentümer, Facility Management, Mieter oder Gäste sehen jeweils nur die Funktionen, die für sie relevant sind. So wächst die KNX-Visualisierung mit den Anforderungen der Immobilie vom einzelnen Büro bis zum Hotel oder größeren Gewerbeobjekt.

Bei der Auswahl einer KNX‑Gebäudeautomation zählen Offenheit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Der weltweit etablierte Standard KNX hält Sie herstellerunabhängig – so bleibt das System langfristig flexibel erweiterbar. KNX Secure und verschlüsselte Fernzugriffe schützen Ihre Gebäudeautomation zuverlässig vor Manipulation und unberechtigtem Zugriff.

Für die Planung von Wohngebäuden, Büroimmobilien und komplexen Objektlösungen sollte die KNX‑Visualisierung mit dem Gebäude wachsen können: Vom einzelnen Stockwerk bis zu großen Liegenschaften mit vielen gleichzeitigen Verbindungen. Wichtig ist, dass sich Bedienoberfläche, Automationslogik und Benutzerrechte präzise an die Anforderungen der Nutzer anpassen lassen von der einfachen Raumsteuerung bis zur zentralen Leittechnik.

Für einen wirtschaftlichen Betrieb zählen zudem ein integriertes Energiemonitoring, regelmäßige Software-Updates und ein verlässliches Partnernetz für Planung, Inbetriebnahme und Service. JUNG Visu Pro vereint diese Kriterien in einem System und bietet Ihnen damit eine sichere Grundlage für den langfristigen Werterhalt Ihrer Immobilie.

Energiemonitoring zeigt zunächst nur die Verbrauchswerte an. Energiemanagement geht einen Schritt weiter und steuert die Verbraucher aktiv. JUNG Visu Pro bindet Wärmepumpen, Wallboxen, Wechselrichter und Batteriespeicher über Modbus TCP ein, liest deren Werte aus und steuert sie gezielt. So lässt sich zum Beispiel die Ladeleistung einer Wallbox begrenzen oder die Batterie mit PV‑Überschuss laden. In der Visualisierung werden Photovoltaik, Batterie, Netzbezug, Energiebedarf und einzelne Großverbraucher in einer Übersicht zusammengefasst. Ergänzend wird der Selbstversorgungsgrad in Prozent dargestellt. Sie erkennen damit auf einen Blick, wo Energie erzeugt, gespeichert und verbraucht wird, und senken Ihre Energiekosten gezielt.

Bei JUNG Visu Pro richtet sich die Visualisierung konsequent nach Ihren Anforderungen und nicht nach starren Vorlagen. Der integrierte Visualisierungs‑Editor steht in allen Softwareversionen zur Verfügung. Farben, Schriftarten und die Struktur einzelner Arbeitsblätter lassen sich entweder projektweit oder gezielt für einzelne Kontrollelemente anpassen. So folgen Projekte mit vergleichbarem Aufbau, etwa mehrere Mehrfamilienhäuser, einem einheitlichen Muster. Gleichzeitig können Details präzise an das jeweilige Gebäude sowie an die Vorstellungen von Eigentümerinnen und Eigentümern und Betreiberinnen und Betreibern angepasst werden.

Mit JUNG Visu Pro behalten Sie den Zustand Ihrer Gebäudetechnik jederzeit im Blick. Neben dem E-Mail-Report stehen Push-Benachrichtigungen auf iOS und Android zur Verfügung. Die Meldungen sind in die Kategorien Alarm, Warnung und Info unterteilt und informieren über sicherheitsrelevante Ereignisse, Statusänderungen sowie Hinweise zu Energie, Klima und Systemzustand, zum Beispiel bei erhöhtem Verbrauch oder niedrigem Batteriestand. So kann das Facility Management frühzeitig reagieren, bevor aus einer Störung ein Ausfall entsteht. Voraussetzung für die Nutzung der Push-Benachrichtigungen ist ein myJUNG Fernzugriff mit zugewiesener Lizenz. Für längerfristige Auswertungen speichert JUNG Visu Pro Mess- und Verbrauchswerte im CSV-Format, damit sie in externen Programmen übersichtlich dargestellt und über längere Zeiträume analysiert werden können.

Nach § 71a des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) müssen Nichtwohngebäude mit einer Heizungs- oder Klimaanlage ab 290 Kilowatt Nennleistung seit dem 1. Januar 2025 mit einem System zur Gebäudeautomatisierung und -steuerung ausgestattet sein. Diese Pflicht gilt sowohl für Bestandsgebäude als auch für Neubauten. Bei mehreren Wärme- oder Kälteerzeugern werden die Leistungen addiert und gemeinsam betrachtet.

JUNG Visu Pro unterstützt Sie bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Vorgaben: Über eingebundene Zähler, Wärmepumpen und Wechselrichter erfasst das System den Energieverbrauch, stellt die Werte übersichtlich in der Visualisierung dar und ermöglicht eine automatisierte, bedarfsgeführte Steuerung. So erfüllen Sie die gesetzliche Pflicht und senken zugleich Ihre Betriebskosten.

Mit JUNG Visu Pro lässt sich die Gebäudestruktur logisch und klar abbilden. Gebäude, Ebenen und Räume können frei benannt und flexibel verschachtelt werden, sodass auch komplexe Objekte mit mehreren Etagen und unterschiedlichen Raumtypen übersichtlich strukturiert sind. Aus dieser Struktur generiert der Visualisierungs-Editor die einzelnen Arbeitsblätter. Dort lassen sich Farben, Schriftarten sowie die Anordnung der Bedienelemente individuell gestalten und eigene Grundrisse oder Grafiken integrieren. Auf dieser Basis finden sich Eigentümer, Facility Management und Nutzende schnell und intuitiv im Gebäude zurecht.

Mit JUNG Visu Pro erfasst jede Liegenschaft ihre Energieverbräuche direkt vor Ort, zum Beispiel für Strom, Wärme, Wasser und Photovoltaik. Über den myJUNG Fernzugriff greifen Sie zentral auf alle Standorte zu und vergleichen deren Energiekennzahlen. Die Verbrauchsdaten lassen sich zusätzlich über die MQTT Schnittstelle an ein übergeordnetes Energie oder Portfoliomanagement übergeben. So erkennen Eigentümer und das Facility Management Auffälligkeiten zwischen den Objekten, priorisieren Investitionen gezielt und schaffen eine einheitliche Datenbasis für ESG Berichte über das gesamte Portfolio.